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Anerkennung aus der Politik und Preisregen für OK54-Beiträge

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Herrliches Wetter, gutgelaunte Gäste, ein tolles Stadtpanorama und jede Menge Preise: Beim OK-TV Tag 2018 im Trierer Robert-Schuman-Haus haben sich am vergangenen Samstag mehr als 200 FernsehmacherInnen aus Rheinland-Pfalz und Gäste aus anderen Bundesländern getroffen. Neben den vielen ProduzentInnen und ehrenamtlichen UnterstützerInnen des Bürgerfernsehens zeigten auch viele politische Gäste, welche Bedeutung sie dem hiesigen OK54 und den Bürgermedien insgesamt beimessen. So standen Bundesjustizministerin Dr. Katarina Barley und Triers Oberbürgermeister Wolfram Leibe am Rednerpult.

„OK54 ist eine tolle Möglichkeit für die Triererinnen und Trierer sich über gesellschaftliche, politische oder wissenschaftliche Ereignisse zu informieren“, sagte Barley, die außerdem von Ihren ersten politischen Medienerfahrungen in den Kandidateninterviews zur Wahlvorberichterstattung bei OK54 erzählte. Sie schätze die längeren Formate von rund 30 Minuten, in denen die ZuschauerInnen viel mehr über die Personen erfahren könnten, als in den kürzeren Formaten anderer Sender. Zudem erhielten die ZuschauerInnen im Bürgerfernsehen ein breites Meinungsbild geboten, während in sozialen Netzwerken wie Facebook immer auch Algorithmen darüber entschieden, was man zu sehen bekomme.“, so die Bundesjustizministerin, die sich erst jüngst intensiv mit diesen Fragen auseinandergesetzt hatte.

Katarina Barley

Brach eine Lanze für die Bürgermedien: Bundesjustizministerin und OK54-Vereinsmitglied Dr. Katarina Barley. Foto: Wolfgang Wilhelm

Oberbürgermeister Wolfram Leibe hob als konkretes Beispiel für diese gesellschaftliche und politische Bedeutung vor allem die Liveübertragung aus dem Stadtrat hervor: OK54 sei hierbei ein professioneller Partner und „eine mediale Bereicherung, auf die heute niemand mehr verzichten möchte.“ Zudem seien noch weitere Entwicklungen denkbar, für die Leibe sogleich auch seine Unterstützung zusicherte.

Auch der neue Direktor der Landeszentrale für Medien und Kommunikation in Rheinland-Pfalz (LMK), Dr. Marc Jan Eumann, betonte bei seinem allerersten öffentlichen Auftritt in dieser Funktion überhaupt, das große Potential der Offenen Kanäle: „Demokratie lebt dann, wenn ihre Bürgerinnen und Bürger sie aktiv gestalten.“ Eumann versprach den MacherInnen auch in Zukunft die Unterstützung der LMK; eine Zusage, die auch der Vorsitzende der Versammlung der Landesmedienanstalt, Albrecht Bähr, sehr deutlich bestätigte.

Strahlende Sieger

Strahlende Sieger: Die PreisträgerInnen aus Trier

Bei der Verleihung des Bürgermedienpreises durften dann insbesondere Produzenten aus Trier jubeln: Gleich drei der fünf Preise gingen an Produktionen aus dem OK54-Programm. In der Kategorie Doku gewann Sarah Meyer den ersten Preis: In ihrem bewegenden Portrait „Londri – Vom Kongo nach Deutschland“ erzählt sie die Geschichte eines jungen Mannes aus dem Kongo, der mit acht Jahren nach Deutschland kam. Und auch der zweite Preis in der Kategorie Doku ging nach Trier, an den Beitrag „Zwei Frauen – ein Traum“ von Hannah Adam. In der Kategorie Sport hat es der Trierer Martin Seng ganz nach oben aufs Treppchen geschafft: „Ein Leben für den Triathlon“ zeigt in beeindruckenden Bildern den Alltag eines Extremsportlers aus der Region.

Für einen Preis nominiert waren aus dem OK54-Sendegebeit zudem Bob Boost für die letztjährige Berichterstattung über die Special Olympics Landesspiele, sowie Karl-Heinz Müller und Dieter Roth für ihren schönen Beitrag über die Ölmühle in Niedermennig. OK54 gratuliert allen PreisträgerInnen und Nominierten und dankt für ihre tollen Sendebeiträge!