Sarah Meyer startet Volontariat bei OK54

Volontariat

Die 22-jährige Sarah Meyer startet zum 01. Juni 2018 ihre zweijährige Redakteursausbildung beim nichtkommerziellen Bürgerfernsehen OK54. Die junge Triererin ist damit die erste Volontärin in der mehr als 30-jährigen Geschichte der rheinland-pfälzischen Offenen Kanäle, in denen bereits seit mehr als 20 Jahren erfolgreich insgesamt rund 70 Mediengestalterinnen und Mediengestalter Bild/Ton ausgebildet wurden. Die Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz fördert das Ausbildungsprojekt bei OK54 zudem finanziell.

„Damit gehen wir neue Wege: Unsere Medienwelt, aber auch unsere demokratische Gesellschaft braucht mehr denn je fundiert ausgebildete, seriös und mutig agierende Journalistinnen und Journalisten“, betonte LMK-Direktor Dr. Marc Jan Eumann: „Daher ist es mir wichtig, dass wir als Landesmedienanstalt zusammen mit anderen Partnern in gute Ausbildung investieren.“ Eumann sieht in der Kooperation ein vorbildliches Engagement im gemeinsamen Bemühen aller Medienbereiche um qualifizierten Nachwuchs.

Möglich wurde die neue crossmediale Redakteursausbildung im Bürgerfernsehen dadurch, dass andere Medienhäuser vor Ort anboten, das Ausbildungsprojekt durch Hospitanzen der Volontärin in Ihren Redaktionen zu unterstützen. So wird die ressortübergreifende Ausbildung auf eine journalistisch solide und zuverlässige Basis gestellt. Bei OK54 wird der Schwerpunkt „Fernsehen“ mit viel praktischer Erfahrung, einer jahrelangen Erfolgsgeschichte bei der Berufsausbildung und einem strengen Fokus auf die Ausbildungsbedürfnisse geschult. Gleichzeitig entsteht durch die externen Hospitationen auch der crossmediale Charakter des Volontariats – heute eine Schlüsselqualifikation für Redakteurinnen und Redakteure in allen Medienbereichen.

Neben dem Volontariat bei OK54 gibt es in Trier bereits weitreichende Kooperationen zwischen den Partnern. So werden im Gegenzug im Bürgerfernsehen künftig die Volontärinnen und Volontäre der Tageszeitung im Umgang mit audiovisuellen Medien qualifiziert. Zudem bieten die Partner beispielsweise bevorzugt Hospitanzen für Nachwuchsjournalistinnen und –journalisten an, die im Bürgerfernsehen durch ehrenamtliche Arbeit, Praktika oder ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bereits einen intensiven Zugang zu Medienberufen erhalten haben. Diese Zusammenarbeit knüpft an die guten Erfahrungen aus der Vergangenheit an: Eine beträchtliche Zahl von Journalistinnen und Journalisten in den jeweiligen Medienhäusern hat selbst ihre ersten Schritte im Bürgerfernsehen gemacht.