Seminarangebote des Bildungszentrums Bürgermedien
Wir möchten das Jahr mit einem „DOKtreff“ abschließen und laden alle OK-Aktiven sowie alle, die es zukünftig werden wollen, am 18.12.2026 (Donnerstag) von 17:30 bis 18:30 Uhr online zum „40. DOKtreff“ ein.
Im Jahr 2025 wurden insgesamt 192 Seminare, Workshops & Projekte an den Standorten der Offenen Kanäle bzw. an den neuen Orten der medialen Teilhabe (OmT) erfolgreich durchgeführt. Wir bedanken uns ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit und freuen uns bereits jetzt auf die neuen Ideen und Inhalte, die wir im Jahr 2026 in Kooperation mit den rheinland-pfälzischen Bürgermedien anbieten werden.
Beim 40. DOKtreff werden wir auf das vergangene Jahr zurückblicken und einen Ausblick auf die Zukunft geben.
Wir freuen uns auf den gemeinsamen Austausch!
Titel: DOKtreff (40)
Ort: online
Termin: 18.12.25 (Donnerstag)
Uhrzeit: 17:30 – 18:30 Uhr
Zielgruppen: Vertreter*innen aus den Bürgermedien
Online-Anmeldung
Anhand realer Dreh-Situationen werden in der Veranstaltung die Planung, die Durchführung und die Nachbearbeitung verschiedener EB-Produktionen besprochen.
In der Produktionskette wird besprochen:
Die Planung
– Erstellung eines Produktionskonzept (Zielgruppe, Zweck, Plattform, Format).
– Auswahl des geeigneten Equipments.
– Aufbau des Equipments unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten.
Die Durchführung
– Einrichten von Bild und Ton unter den unter Berücksichtigung der technischen, gestalterischen und redaktionellen Anforderungen.
– Reaktion auf nicht planbares Geschehen vor Ort.
Die Nachbereitung
– Abwicklung des Drehmaterials.
– Sicherung des Rohmaterials.
– Intelligente und effiziente Vorgehensweise beim Schnitt.
Der Workshop richtet sich an Auszubildende zum/zur Mediengestalter*in Bild und Ton sowie Freiwillige im Sozialen Jahr Kultur und findet im Rahmen unseres betrieblichen Unterrichtskonzepts statt. Gerne kann die Veranstaltung aber auch von interessierten Bürger*innen besucht werden.
KURZINFO
Titel: Kameras, Mikrofone und Licht: Welche Produktionsmittel brauche ich für welchen Dreh?
Seminarnr.: RP202231/25
Ort: OKTV Mainz | Wallstraße 11 | 55122 Mainz
Termin: 24.11.25
Uhrzeit: 13:30 – 15:30 Uhr (Montag)
Dozent*in: Laura Metz
Zielgruppen: FSJ-Stelleninhaber*innen und Auszubildende sowie interessierten Bürger*innen mit Vorerfahrung beim Videodreh.
max. Teilnehmerzahl: 10
freie Plätze: 2/10
Online-Anmeldung
In der 20-minütigen Sendung erzählen uns Menschen aus Rheinland-Pfalz von besonderen Erlebnissen aus früheren Jahrzehnten und lassen uns in ihr Fotoalbum schauen.
Vito Contento kam 1961 aus Apulien in Italien nach Koblenz. Er wollte als Kellner maximal ein Jahr lang bleiben und ist bis heute ein Teil der Koblenzer Gesellschaft. Für eine Städtepartnerschaft hat er sich ebenso engagiert wie für den Fußball und hat den Sport Club Italia Koblenz gegründet. Noch heute arbeitet der Diplom-Sozialpädagoge als Übersetzer und ist Vermittler zwischen der deutschen und der italienischen Kultur.
[dsgvo-youtube url=“https://www.youtube.com/watch?v=FKpvXJhrnsk“][/dsgvo-youtube]
Hintergrund:
Die Sendereihe „Zeugen der Zeit – Das waren wir!“ ist eine Kooperation des Bildungszentrums BürgerMedien e. V. mit Ehrenamtlichen aus verschiedenen Offenen Kanälen in Rheinland-Pfalz. In der 20-minütigen Sendung lassen uns die Protagonist*innen in ihr Fotoalbum schauen. Alle Folgen sind in der youtube-mediathek des OK Kaiserslautern zu finden.
Millionen Follower, null Wirkung: „Social Media“ verkauft uns ein volles Stadion – und schaltet dann das Mikro stumm.
Das riesige Fußballstadion ist vollbesetzt. Das Mikrofon liegt in Ihrer Hand. „Wenn Sie dort rein sprechen“ – so hat man es Ihnen immer wieder erklärt – „erreichen Sie besonders viele Menschen.“ In Wahrheit aber ist das Mikro nur für die Reihen eins bis drei freigeschaltet. Von den 80.000 Anwesenden hört Sie tatsächlich kaum jemand.
So funktioniert das bei allen sozialen Medien mit Algorithmus. Es gibt nur einen Unterschied: Sie merken nicht, dass Sie kaum jemand hört und denken, Sie hätten mordsmäßig viele Leute erreicht. […]
Man darf nämlich die Follower im Fediverse nicht mit jenen auf Instagram oder X gleichsetzen. […]
Mit einem Viertel an Followern erhielten wir im Fediverse doppelt so viel Aufmerksamkeit. So viel zur angeblich ach so viel größeren Reichweite auf Twitter. Der Algorithmus hatte uns einfach ausgeblendet. […]
Denn das Versprechen der großen Reichweite entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Scheinriese. Eine große Reichweite erreichen Sie dort nur dann, wenn Sie bereit sind, sich den Spielregeln der Plattformen zu unterwerfen:
- Wenn sich Ihre Inhalte gut kommerzialisieren lassen, also seicht, gefällig und bloß nicht zu intelligent sind.
- Wenn Sie bezahlen – Reichweite gegen Geld geht immer.
- Wenn Sie Inhalte auf Klick-Format eindampfen, bunt bebildern und dauernd Content rauspusten.
- Wenn Sie besonders pointiert, polarisierend oder wutträchtig posten.
- Wenn Sie alles bis zur Unkenntlichkeit verkürzen, keine Links setzen und sich an einer unkonstruktiven Diskussionskultur beteiligen.
- Und wenn es Sie nicht stört, in rechtsextremer Gesellschaft zu posten, deren Inhalte stets viel mehr Reichweite kriegen werden.
Die hohen Nutzendenzahlen dieser Plattformen sind vor allem Potential – aber nicht Realität. Wer tatsächlich viele Menschen erreicht, entscheidet allein der Algorithmus.
[Quelle: Digitalcourage e. V.]
Porträtreihe mit unterschiedlichen Zeitzeug*innen aus Rheinland-Pfalz
In der 15-minütigen Sendung erzählen uns Menschen aus Rheinland-Pfalz von besonderen Erlebnissen aus früheren Jahrzehnten und lassen uns in ihr Fotoalbum schauen.
Olga Helbach – eine Ukrainerin kommt nach Rheinland-Pfalz.
Nach dem Studium ist sie als Lehrerin hier geblieben. Im Interview spricht sie darüber, wieso ihre Familie sich immer viel mit Deutschland beschäftigt hatte. Nach dem Maidan erzählt sie vom Krieg Russlands gegen die Ukraine und wie sie Schülern in Koblenz hilft, sich im Schulsystem und dem Alltag zu integrieren.
[dsgvo-youtube url=“https://www.youtube.com/watch?v=MYLfs_jY-d0″][/dsgvo-youtube]
Produzent: Timo Fledie (OK4 – Koblenz)

„Es ist beeindruckend, wie die Fotos und Geschichten der Zeitzeugen uns in eine andere Zeit und Welt transportieren können. Jeder Mensch hat hierbei seine eigene Geschichte zu erzählen!“

Seit eineinhalb Jahren ergänzt der Bürgerjournalismus die Offenen Kanäle um lokaljournalistische Redaktionen.
Wir laden alle aktiven Bürgerjournalist*innen und Interessierte herzlich ein, bei einem standortübergreifenden Netzwerktreffen den Bürgerjournalismus und einander besser kennenzulernen.
Nutzt die Gelegenheit, Euch mit anderen Engagierten auszutauschen, neue Impulse zu erhalten und Euch in einem gemeinsamen Workshop mit Dirk Fellhauer weiterzubilden.
Wir freuen uns, Dörte Schall, Ministerin für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung, sowie Dr. Marc Jan Eumann, Direktor der Medienanstalt Rheinland-Pfalz, als besondere Gäste begrüßen zu dürfen.
Im Anschluss werden wir den Abend mit einem gemeinsamen Grillen und Chillen im Garten der Medienanstalt ausklingen lassen.
Wann: Samstag, 20. September 2025, ab 11:00 Uhr
Wo: Medienanstalt Rheinland-Pfalz, Turmstraße 10, 67059 Ludwigshafen am Rhein
Das erwartet Euch:
• Workshop „Podcast leicht gemacht“ mit Dirk Fellhauer
• Grußworte durch Direktor Dr. Marc Jan Eumann
• Grußworte und Zertifikatsübergabe durch Ministerin Dörte Schall
• Live-Aufzeichnung eines Podcasts
• Gemütlicher Ausklang bei Grillen & Chillen
Egal, ob ihr gerade erst als Bürgerjournalist*in gestartet seid, schon länger dabei seid oder einfach nur Interesse an dem Projekt habt – bei diesem Treffen habt ihr die Möglichkeit, Euch auszutauschen, Euch inspirieren zu lassen und gute Gespräche zu führen.
Für Essen und Getränke ist gesorgt.
Wir freuen uns auf Euch!
ZDF/“Terra X“ und Bundesarchiv vereinbaren Kooperation
Das Grundgesetz und seine Entstehung sowie die berühmte Rede John F. Kennedys 1963 in Berlin: Das sind die ersten beiden Clips, die in Kooperation zwischen der ZDF-Wissensreihe „Terra X“ und dem Bundesarchiv unter Creative-Commons-Lizenz produziert und veröffentlicht worden sind. Eine neue Vereinbarung macht nun ausgewählte zeitgeschichtliche Bewegtbilder aus dem Bestand des Bundesarchivs in einem rechtlich festgelegten Rahmen frei verfügbar, zum Beispiel für die Erstellung historischer oder politischer Erklärvideos. So können besondere Ereignisse einem breiten Nutzerkreis verfügbar gemacht werden. Das verwendete Material wird vom ZDF durch genaue Angaben von Signatur und Urheber beziehungsweise Rechteinhaber und Filmtitel gekennzeichnet. Im Rahmen der CC-Lizenzierung ist so gewährleistet, dass die Urheberschaft langfristig nachvollziehbar bleibt.
Dr. Nadine Bilke, Programmdirektorin des ZDF: „In Zeiten von Desinformation und Geschichtsumdeutungen ist politisch-historische Bildung wichtiger denn je. Das ZDF hat den Auftrag, mit seinem Angebot zur freien und individuellen öffentlichen Meinungsbildung beizutragen, dem Bundesarchiv obliegt es, das Archivgut des Bundes zu sichern und nutzbar zu machen. Mit der Kooperation nutzen beide Häuser ihre Stärken und Ressourcen, um Bildungsarbeit, wie wir sie auch mit ‚ZDF goes Schule‚ stärken, und historische Aufklärung im Netz weiter zu unterstützen.“
https://presseportal.zdf.de/pressemitteilung/zdf-terra-x-und-bundesarchiv-vereinbaren-kooperation
Weitere Informationen
Pilotprojekte mit Materialien des Bundesarchivs:
„Ich bin ein Berliner!“ – John F. Kennedy 1963 in Berlin
Die Entstehung des Grundgesetzes
Das Angebot von „ZDF goes Schule“ für den Unterricht
Alle Creative Commons-Clips von „Terra X“ bei „ZDF goes Schule“
Der von Ronald Senft (BZBM) veranstaltete und von David Röthler geleitete Online-Workshop „Künstliche Intelligenz – Dranbleiben im rasanten Wandel“ begann mit einer offenen Vorstellungsrunde. Ronald Senft eröffnete den Workshop offiziell und stellte die Verbindung zu den Bürgermedien (Offene Kanäle & Freie Radios) her.
David Röthler berichtete von seiner fast 30-jährigen Verbindung zu partizipativem Radio, seiner juristischen Vergangenheit und seiner aktuellen Tätigkeit in der Erwachsenenbildung und Hochschullehre. Zur Förderung der Vernetzung bat er die Teilnehmenden, ihren beruflichen Hintergrund und gegebenenfalls Links in den Chat zu posten. Viele Teilnehmende – darunter Expert*innen aus den Bereichen Bildung, Medien, Innovation und Coaching – stellten sich vor und trugen zu einem vielfältigen Austausch bei.
Um die rasante Entwicklung im Bereich KI zu veranschaulichen, zeigte David ein mit Veed.io erstelltes Video eines Mozart-Avatars, der die Gruppe begrüßte. Das Tool war brandneu und ermöglichte bereits eine Ton-Generierung. David verglich die KI-Entwicklung mit früheren Technologiesprüngen wie BTX oder dem frühen Internet, stellte aber klar, dass KI eine völlig neue Dimension erreiche. Ziel des Workshops sei es, Wege aufzuzeigen, wie man im rasanten Wandel mithalten und KI sinnvoll in die Bildungsarbeit integrieren könne.
Ein zentrales Werkzeug dafür ist die Transkription, die nicht nur der Dokumentation, sondern auch der vertieften Reflexion dient. David demonstrierte live den „AI Companion“ in Zoom. Dieser kann Inhalte zusammenfassen und Rückmeldungen geben – auch in mehreren Sprachen. Ein Teilnehmer gab zu bedenken, dass permanente Transkription das Lernklima beeinflussen könne. David zeigte Verständnis, betonte aber auch das Potenzial zur Selbstreflexion.
Anschließend stellte er den Ablauf des Workshops vor: Zunächst gab es eine kurze Präsentation zu Aspekten der KI, dann wurden nützliche Informationsquellen vorgestellt. Danach wurden Tools wie Gemini und ElevenLabs präsentiert und schließlich alternative Lernformate wie Barcamps, Lean Coffee und Communities of Practice.
David veranschaulichte die Geschwindigkeit der KI-Entwicklung mit Bildern und thematisierte Herausforderungen wie Energieverbrauch, Desinformation, Bias und die sogenannte technologische Singularität. Er zeigte die Plattform Pimeyes zur Gesichtserkennung, was eine lebhafte Diskussion auslöste. Während Ronald Senft vor Datenrisiken warnte, plädierte eine Teilnehmerin für die aktive Mitgestaltung europäischer KI-Systeme.
Ein zentraler Diskussionsstrang war die Frage, wie KI gesellschaftlich genutzt und gestaltet werden sollte. Ein Teilnehmer kritisierte den Begriff „künstliche Intelligenz“ und warnte vor der Vermenschlichung von KI, während andere das kreative Potenzial von KI hervorhoben. Sie sahen in ihr ein Werkzeug zur Demokratisierung von Bildung, politischer Analyse und Empowerment. Dabei diente das Dagstuhl-Dreieck (Verstehen – Experimentieren – Reflektieren) als Leitbild.
Nach einer Pause stellte David hilfreiche Quellen vor, darunter YouTube-Kanäle, X-Accounts und Fachportale wie „The Decoder“ und „KI News“. Auch seine eigenen Raindrop.io-Bookmarks stellte er zur Verfügung. Anschließend führte er Perplexity AI und die „Deep Research“-Funktion von ChatGPT vor. Besonders beeindruckend war das Tool NotebookLM, mit dem David live eine Mindmap aus dem Workshop-Transkript erzeugte und sogar ein KI-Radiogespräch simulierte.
Ein besonderes Highlight war der von David geklonte Voice-Chatbot, der mit seiner Stimme Fragen zu den Workshop-Inhalten beantworten konnte. Eine Teilnehmerin berichtete von einem Praxisbeispiel in einem Familienzentrum mit einem mehrsprachigen Avatar.
Abschließend diskutierte die Runde über europäische KI-Werte, Bias und politische Einflüsse. Eine Teilnehmerin betonte die Chancen zur Förderung von Diversität. Ronald warnte hingegen vor einer Dominanz durch Tech-Konzerne und möglichen politischen Rückschritten. Die Diskussion machte deutlich, dass Aufklärung, Mitgestaltung und klare ethische Leitplanken benötigt werden.
Zum Schluss verwies David auf die Community of Practice „Denkbar“, die sich im Lean-Coffee-Format regelmäßig trifft. Ronald Senft schloss den Workshop mit einem herzlichen Dank an alle Beteiligten und betonte die Bedeutung offener Lernräume in Zeiten des Wandels.
Künstliche Intelligenz entwickelt sich rasant. Um Schritt zu halten und die Chancen zu nutzen, ist kontinuierliches Lernen entscheidend. Dieser Workshop zeigt Ihnen, wie Sie Ihr Lernen im Bereich KI selbst in die Hand nehmen und die Informationsflut effektiv meistern.
Wir behandeln Strategien für das selbstgesteuerte Lernen, Methoden zur Organisation von Wissen und wie Sie die besten Quellen finden (Blogs, Kurse, Foren). Ein Schwerpunkt liegt darauf, wie KI selbst beim Lernen helfen kann: für tiefergehende Recherchen (Deep Research), automatische Benachrichtigungen bei Neuigkeiten (Agenten), das Identifizieren relevanter Social-Media-Kanäle (z.B. YouTube) sowie durch personalisierte Lernunterstützung. Zudem beleuchten wir die Bedeutung von Netzwerken wie Communities of Practice (CoPs) und Peer Learning.
Titel: Selbst weiterlernen mit KI: Dranbleiben im rasanten Wandel
Ort: online
Termin: 03.06.25 (Dienstag)
Uhrzeit: 18:00 – 20:30 Uhr
Dozent*in: David Röthler (Webseite)
Online-Anmeldung: https://www.bz-bm.de/seminare/6857/
Lerne in „Prompt it! How to KI“ den sicheren Umgang mit KI-Tools wie ChatGPT & Midjourney. Und entdecke in „Science! It Works, B*tches!“*, wie Wissenschaft und Faktencheck wirklich funktionieren – gegen Fake News, Pseudowissen & Co.
Prompt it! How to KI
Lerne Grundlagen zu gängigen KI wie ChatGPT, Midjourney & Co., ihre Anwendungsgebiete und die Grenzen ihrer Möglichkeiten.
Egal ob in der Kunst, im Journalismus oder dem alltäglichen Leben, künstliche Intelligenzen sind schon heute nicht mehr aus unserem alltäglichen Leben wegzudenken. Und auch KI-generierte Bilder und Desinformation sind inzwischen eng miteinander verknüpft, und stellen uns vor komplett neue Herausforderungen in der Nutzung der sozialen Medien und des Internets. Deshalb sollten wir uns möglichst früh mit den Grundlagen der Anwendung und dem Erkennen von KI-Generierungen auseinandersetzen.
Verschaffe Dir mit uns einen Überblick über die Geschichte der künstlichen Intelligenz, wie sie lernt und wie wir mit ihr kommunizieren. Wir zeigen dir alle aktuellen KI-Tools, ihre Anwendungsbereiche und die Grenzen ihrer Möglichkeiten.
Titel: Prompt it! How to KI
Ort: online
Termin: 06.05.25 (Dienstag)
Uhrzeit: 18:00 – 19:30 Uhr
Dozenten: Rüdiger Reinhardt & Giulia Silberberger (Der Goldene Aluhut)
Online-Anmeldung: https://www.bz-bm.de/seminare/6858/
—————–
Science! It Works, B*tches! & Grundlagen des Faktencheckens
Wenn Dinge so funktionieren, wie die Theorie sie vorhergesagt hat, ist die Theorie korrekt – so könnte man dieses Zitat von Richard Dawkins etwas weniger blumig ausdrücken. Wissenschaft begegnet uns heute überall, eben auch in Fake News und Verschwörungserzählungen: Pseudowissenschaften ziehen nicht nur den Menschen das Geld aus der Tasche, sondern können auch ganz konkrete Bedrohungen für Gesundheit und Leben darstellen. Dieser Vortrag gibt Antwort auf eine Reihe von Fragen.
Was ist wissenschaftliches Arbeiten und wie funktioniert es? Erfahrt, was seriöse Wissenschaft von pseudowissenschaftlichem Geschwurbel trennt und wie die Wissenschaft ihr Wissen schafft. Warum publiziert man nicht auf YouTube und warum macht ein Peer Review die Aussage meiner Studie nicht automatisch richtig?
Angereichert mit unterhaltsamen Beispielen führt Rüdiger Reinhardt durch die gar nicht so trockene Wissenschaft, gibt praktische Tipps zum Faktenchecken und zeigt die Probleme auf, mit denen wir in Zukunft umgehen lernen sollten.
Erlernt außerdem die Grundlagen des Faktencheckens mit Schwerpunkt auf Quellenanalyse, Bildforensik und dem immer bedeutender werdenden Bereich der KI-Bilder, sowie hilfreichen Tipps und Tricks zum Googlen, praktische Tools und Hilfsprogramme, und einen Einblick in die Welt der Wissenschaft und ihrer Arbeitsweise.
Titel: Science! It Works, B*tches! & Grundlagen des Faktencheckens
Ort: online
Termin: 13.05.25 (Dienstag)
Uhrzeit: 18:00 – 19:30 Uhr
Dozenten: Rüdiger Reinhardt & Giulia Silberberger (Der Goldene Aluhut)
Online-Anmeldung: https://www.bz-bm.de/seminare/6859/
—————–
Wir möchten das Jahr mit einem „DOKtreff“ abschließen und laden alle OK-Aktiven sowie alle, die es zukünftig werden wollen, am 18.12.2026 (Donnerstag) von 17:30 bis 18:30 Uhr online zum „40. DOKtreff“ ein.
Im Jahr 2025 wurden insgesamt 192 Seminare, Workshops & Projekte an den Standorten der Offenen Kanäle bzw. an den neuen Orten der medialen Teilhabe (OmT) erfolgreich durchgeführt. Wir bedanken uns ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit und freuen uns bereits jetzt auf die neuen Ideen und Inhalte, die wir im Jahr 2026 in Kooperation mit den rheinland-pfälzischen Bürgermedien anbieten werden.
Beim 40. DOKtreff werden wir auf das vergangene Jahr zurückblicken und einen Ausblick auf die Zukunft geben.
Wir freuen uns auf den gemeinsamen Austausch!
Titel: DOKtreff (40)
Ort: online
Termin: 18.12.25 (Donnerstag)
Uhrzeit: 17:30 – 18:30 Uhr
Zielgruppen: Vertreter*innen aus den Bürgermedien
Online-Anmeldung
Anhand realer Dreh-Situationen werden in der Veranstaltung die Planung, die Durchführung und die Nachbearbeitung verschiedener EB-Produktionen besprochen.
In der Produktionskette wird besprochen:
Die Planung
– Erstellung eines Produktionskonzept (Zielgruppe, Zweck, Plattform, Format).
– Auswahl des geeigneten Equipments.
– Aufbau des Equipments unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten.
Die Durchführung
– Einrichten von Bild und Ton unter den unter Berücksichtigung der technischen, gestalterischen und redaktionellen Anforderungen.
– Reaktion auf nicht planbares Geschehen vor Ort.
Die Nachbereitung
– Abwicklung des Drehmaterials.
– Sicherung des Rohmaterials.
– Intelligente und effiziente Vorgehensweise beim Schnitt.
Der Workshop richtet sich an Auszubildende zum/zur Mediengestalter*in Bild und Ton sowie Freiwillige im Sozialen Jahr Kultur und findet im Rahmen unseres betrieblichen Unterrichtskonzepts statt. Gerne kann die Veranstaltung aber auch von interessierten Bürger*innen besucht werden.
KURZINFO
Titel: Kameras, Mikrofone und Licht: Welche Produktionsmittel brauche ich für welchen Dreh?
Seminarnr.: RP202231/25
Ort: OKTV Mainz | Wallstraße 11 | 55122 Mainz
Termin: 24.11.25
Uhrzeit: 13:30 – 15:30 Uhr (Montag)
Dozent*in: Laura Metz
Zielgruppen: FSJ-Stelleninhaber*innen und Auszubildende sowie interessierten Bürger*innen mit Vorerfahrung beim Videodreh.
max. Teilnehmerzahl: 10
freie Plätze: 2/10
Online-Anmeldung
In der 20-minütigen Sendung erzählen uns Menschen aus Rheinland-Pfalz von besonderen Erlebnissen aus früheren Jahrzehnten und lassen uns in ihr Fotoalbum schauen.
Vito Contento kam 1961 aus Apulien in Italien nach Koblenz. Er wollte als Kellner maximal ein Jahr lang bleiben und ist bis heute ein Teil der Koblenzer Gesellschaft. Für eine Städtepartnerschaft hat er sich ebenso engagiert wie für den Fußball und hat den Sport Club Italia Koblenz gegründet. Noch heute arbeitet der Diplom-Sozialpädagoge als Übersetzer und ist Vermittler zwischen der deutschen und der italienischen Kultur.
[dsgvo-youtube url=“https://www.youtube.com/watch?v=FKpvXJhrnsk“][/dsgvo-youtube]
Hintergrund:
Die Sendereihe „Zeugen der Zeit – Das waren wir!“ ist eine Kooperation des Bildungszentrums BürgerMedien e. V. mit Ehrenamtlichen aus verschiedenen Offenen Kanälen in Rheinland-Pfalz. In der 20-minütigen Sendung lassen uns die Protagonist*innen in ihr Fotoalbum schauen. Alle Folgen sind in der youtube-mediathek des OK Kaiserslautern zu finden.
Millionen Follower, null Wirkung: „Social Media“ verkauft uns ein volles Stadion – und schaltet dann das Mikro stumm.
Das riesige Fußballstadion ist vollbesetzt. Das Mikrofon liegt in Ihrer Hand. „Wenn Sie dort rein sprechen“ – so hat man es Ihnen immer wieder erklärt – „erreichen Sie besonders viele Menschen.“ In Wahrheit aber ist das Mikro nur für die Reihen eins bis drei freigeschaltet. Von den 80.000 Anwesenden hört Sie tatsächlich kaum jemand.
So funktioniert das bei allen sozialen Medien mit Algorithmus. Es gibt nur einen Unterschied: Sie merken nicht, dass Sie kaum jemand hört und denken, Sie hätten mordsmäßig viele Leute erreicht. […]
Man darf nämlich die Follower im Fediverse nicht mit jenen auf Instagram oder X gleichsetzen. […]
Mit einem Viertel an Followern erhielten wir im Fediverse doppelt so viel Aufmerksamkeit. So viel zur angeblich ach so viel größeren Reichweite auf Twitter. Der Algorithmus hatte uns einfach ausgeblendet. […]
Denn das Versprechen der großen Reichweite entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Scheinriese. Eine große Reichweite erreichen Sie dort nur dann, wenn Sie bereit sind, sich den Spielregeln der Plattformen zu unterwerfen:
- Wenn sich Ihre Inhalte gut kommerzialisieren lassen, also seicht, gefällig und bloß nicht zu intelligent sind.
- Wenn Sie bezahlen – Reichweite gegen Geld geht immer.
- Wenn Sie Inhalte auf Klick-Format eindampfen, bunt bebildern und dauernd Content rauspusten.
- Wenn Sie besonders pointiert, polarisierend oder wutträchtig posten.
- Wenn Sie alles bis zur Unkenntlichkeit verkürzen, keine Links setzen und sich an einer unkonstruktiven Diskussionskultur beteiligen.
- Und wenn es Sie nicht stört, in rechtsextremer Gesellschaft zu posten, deren Inhalte stets viel mehr Reichweite kriegen werden.
Die hohen Nutzendenzahlen dieser Plattformen sind vor allem Potential – aber nicht Realität. Wer tatsächlich viele Menschen erreicht, entscheidet allein der Algorithmus.
[Quelle: Digitalcourage e. V.]
Porträtreihe mit unterschiedlichen Zeitzeug*innen aus Rheinland-Pfalz
In der 15-minütigen Sendung erzählen uns Menschen aus Rheinland-Pfalz von besonderen Erlebnissen aus früheren Jahrzehnten und lassen uns in ihr Fotoalbum schauen.
Olga Helbach – eine Ukrainerin kommt nach Rheinland-Pfalz.
Nach dem Studium ist sie als Lehrerin hier geblieben. Im Interview spricht sie darüber, wieso ihre Familie sich immer viel mit Deutschland beschäftigt hatte. Nach dem Maidan erzählt sie vom Krieg Russlands gegen die Ukraine und wie sie Schülern in Koblenz hilft, sich im Schulsystem und dem Alltag zu integrieren.
[dsgvo-youtube url=“https://www.youtube.com/watch?v=MYLfs_jY-d0″][/dsgvo-youtube]
Produzent: Timo Fledie (OK4 – Koblenz)

„Es ist beeindruckend, wie die Fotos und Geschichten der Zeitzeugen uns in eine andere Zeit und Welt transportieren können. Jeder Mensch hat hierbei seine eigene Geschichte zu erzählen!“

Seit eineinhalb Jahren ergänzt der Bürgerjournalismus die Offenen Kanäle um lokaljournalistische Redaktionen.
Wir laden alle aktiven Bürgerjournalist*innen und Interessierte herzlich ein, bei einem standortübergreifenden Netzwerktreffen den Bürgerjournalismus und einander besser kennenzulernen.
Nutzt die Gelegenheit, Euch mit anderen Engagierten auszutauschen, neue Impulse zu erhalten und Euch in einem gemeinsamen Workshop mit Dirk Fellhauer weiterzubilden.
Wir freuen uns, Dörte Schall, Ministerin für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung, sowie Dr. Marc Jan Eumann, Direktor der Medienanstalt Rheinland-Pfalz, als besondere Gäste begrüßen zu dürfen.
Im Anschluss werden wir den Abend mit einem gemeinsamen Grillen und Chillen im Garten der Medienanstalt ausklingen lassen.
Wann: Samstag, 20. September 2025, ab 11:00 Uhr
Wo: Medienanstalt Rheinland-Pfalz, Turmstraße 10, 67059 Ludwigshafen am Rhein
Das erwartet Euch:
• Workshop „Podcast leicht gemacht“ mit Dirk Fellhauer
• Grußworte durch Direktor Dr. Marc Jan Eumann
• Grußworte und Zertifikatsübergabe durch Ministerin Dörte Schall
• Live-Aufzeichnung eines Podcasts
• Gemütlicher Ausklang bei Grillen & Chillen
Egal, ob ihr gerade erst als Bürgerjournalist*in gestartet seid, schon länger dabei seid oder einfach nur Interesse an dem Projekt habt – bei diesem Treffen habt ihr die Möglichkeit, Euch auszutauschen, Euch inspirieren zu lassen und gute Gespräche zu führen.
Für Essen und Getränke ist gesorgt.
Wir freuen uns auf Euch!
ZDF/“Terra X“ und Bundesarchiv vereinbaren Kooperation
Das Grundgesetz und seine Entstehung sowie die berühmte Rede John F. Kennedys 1963 in Berlin: Das sind die ersten beiden Clips, die in Kooperation zwischen der ZDF-Wissensreihe „Terra X“ und dem Bundesarchiv unter Creative-Commons-Lizenz produziert und veröffentlicht worden sind. Eine neue Vereinbarung macht nun ausgewählte zeitgeschichtliche Bewegtbilder aus dem Bestand des Bundesarchivs in einem rechtlich festgelegten Rahmen frei verfügbar, zum Beispiel für die Erstellung historischer oder politischer Erklärvideos. So können besondere Ereignisse einem breiten Nutzerkreis verfügbar gemacht werden. Das verwendete Material wird vom ZDF durch genaue Angaben von Signatur und Urheber beziehungsweise Rechteinhaber und Filmtitel gekennzeichnet. Im Rahmen der CC-Lizenzierung ist so gewährleistet, dass die Urheberschaft langfristig nachvollziehbar bleibt.
Dr. Nadine Bilke, Programmdirektorin des ZDF: „In Zeiten von Desinformation und Geschichtsumdeutungen ist politisch-historische Bildung wichtiger denn je. Das ZDF hat den Auftrag, mit seinem Angebot zur freien und individuellen öffentlichen Meinungsbildung beizutragen, dem Bundesarchiv obliegt es, das Archivgut des Bundes zu sichern und nutzbar zu machen. Mit der Kooperation nutzen beide Häuser ihre Stärken und Ressourcen, um Bildungsarbeit, wie wir sie auch mit ‚ZDF goes Schule‚ stärken, und historische Aufklärung im Netz weiter zu unterstützen.“
https://presseportal.zdf.de/pressemitteilung/zdf-terra-x-und-bundesarchiv-vereinbaren-kooperation
Weitere Informationen
Pilotprojekte mit Materialien des Bundesarchivs:
„Ich bin ein Berliner!“ – John F. Kennedy 1963 in Berlin
Die Entstehung des Grundgesetzes
Das Angebot von „ZDF goes Schule“ für den Unterricht
Alle Creative Commons-Clips von „Terra X“ bei „ZDF goes Schule“
Der von Ronald Senft (BZBM) veranstaltete und von David Röthler geleitete Online-Workshop „Künstliche Intelligenz – Dranbleiben im rasanten Wandel“ begann mit einer offenen Vorstellungsrunde. Ronald Senft eröffnete den Workshop offiziell und stellte die Verbindung zu den Bürgermedien (Offene Kanäle & Freie Radios) her.
David Röthler berichtete von seiner fast 30-jährigen Verbindung zu partizipativem Radio, seiner juristischen Vergangenheit und seiner aktuellen Tätigkeit in der Erwachsenenbildung und Hochschullehre. Zur Förderung der Vernetzung bat er die Teilnehmenden, ihren beruflichen Hintergrund und gegebenenfalls Links in den Chat zu posten. Viele Teilnehmende – darunter Expert*innen aus den Bereichen Bildung, Medien, Innovation und Coaching – stellten sich vor und trugen zu einem vielfältigen Austausch bei.
Um die rasante Entwicklung im Bereich KI zu veranschaulichen, zeigte David ein mit Veed.io erstelltes Video eines Mozart-Avatars, der die Gruppe begrüßte. Das Tool war brandneu und ermöglichte bereits eine Ton-Generierung. David verglich die KI-Entwicklung mit früheren Technologiesprüngen wie BTX oder dem frühen Internet, stellte aber klar, dass KI eine völlig neue Dimension erreiche. Ziel des Workshops sei es, Wege aufzuzeigen, wie man im rasanten Wandel mithalten und KI sinnvoll in die Bildungsarbeit integrieren könne.
Ein zentrales Werkzeug dafür ist die Transkription, die nicht nur der Dokumentation, sondern auch der vertieften Reflexion dient. David demonstrierte live den „AI Companion“ in Zoom. Dieser kann Inhalte zusammenfassen und Rückmeldungen geben – auch in mehreren Sprachen. Ein Teilnehmer gab zu bedenken, dass permanente Transkription das Lernklima beeinflussen könne. David zeigte Verständnis, betonte aber auch das Potenzial zur Selbstreflexion.
Anschließend stellte er den Ablauf des Workshops vor: Zunächst gab es eine kurze Präsentation zu Aspekten der KI, dann wurden nützliche Informationsquellen vorgestellt. Danach wurden Tools wie Gemini und ElevenLabs präsentiert und schließlich alternative Lernformate wie Barcamps, Lean Coffee und Communities of Practice.
David veranschaulichte die Geschwindigkeit der KI-Entwicklung mit Bildern und thematisierte Herausforderungen wie Energieverbrauch, Desinformation, Bias und die sogenannte technologische Singularität. Er zeigte die Plattform Pimeyes zur Gesichtserkennung, was eine lebhafte Diskussion auslöste. Während Ronald Senft vor Datenrisiken warnte, plädierte eine Teilnehmerin für die aktive Mitgestaltung europäischer KI-Systeme.
Ein zentraler Diskussionsstrang war die Frage, wie KI gesellschaftlich genutzt und gestaltet werden sollte. Ein Teilnehmer kritisierte den Begriff „künstliche Intelligenz“ und warnte vor der Vermenschlichung von KI, während andere das kreative Potenzial von KI hervorhoben. Sie sahen in ihr ein Werkzeug zur Demokratisierung von Bildung, politischer Analyse und Empowerment. Dabei diente das Dagstuhl-Dreieck (Verstehen – Experimentieren – Reflektieren) als Leitbild.
Nach einer Pause stellte David hilfreiche Quellen vor, darunter YouTube-Kanäle, X-Accounts und Fachportale wie „The Decoder“ und „KI News“. Auch seine eigenen Raindrop.io-Bookmarks stellte er zur Verfügung. Anschließend führte er Perplexity AI und die „Deep Research“-Funktion von ChatGPT vor. Besonders beeindruckend war das Tool NotebookLM, mit dem David live eine Mindmap aus dem Workshop-Transkript erzeugte und sogar ein KI-Radiogespräch simulierte.
Ein besonderes Highlight war der von David geklonte Voice-Chatbot, der mit seiner Stimme Fragen zu den Workshop-Inhalten beantworten konnte. Eine Teilnehmerin berichtete von einem Praxisbeispiel in einem Familienzentrum mit einem mehrsprachigen Avatar.
Abschließend diskutierte die Runde über europäische KI-Werte, Bias und politische Einflüsse. Eine Teilnehmerin betonte die Chancen zur Förderung von Diversität. Ronald warnte hingegen vor einer Dominanz durch Tech-Konzerne und möglichen politischen Rückschritten. Die Diskussion machte deutlich, dass Aufklärung, Mitgestaltung und klare ethische Leitplanken benötigt werden.
Zum Schluss verwies David auf die Community of Practice „Denkbar“, die sich im Lean-Coffee-Format regelmäßig trifft. Ronald Senft schloss den Workshop mit einem herzlichen Dank an alle Beteiligten und betonte die Bedeutung offener Lernräume in Zeiten des Wandels.
Künstliche Intelligenz entwickelt sich rasant. Um Schritt zu halten und die Chancen zu nutzen, ist kontinuierliches Lernen entscheidend. Dieser Workshop zeigt Ihnen, wie Sie Ihr Lernen im Bereich KI selbst in die Hand nehmen und die Informationsflut effektiv meistern.
Wir behandeln Strategien für das selbstgesteuerte Lernen, Methoden zur Organisation von Wissen und wie Sie die besten Quellen finden (Blogs, Kurse, Foren). Ein Schwerpunkt liegt darauf, wie KI selbst beim Lernen helfen kann: für tiefergehende Recherchen (Deep Research), automatische Benachrichtigungen bei Neuigkeiten (Agenten), das Identifizieren relevanter Social-Media-Kanäle (z.B. YouTube) sowie durch personalisierte Lernunterstützung. Zudem beleuchten wir die Bedeutung von Netzwerken wie Communities of Practice (CoPs) und Peer Learning.
Titel: Selbst weiterlernen mit KI: Dranbleiben im rasanten Wandel
Ort: online
Termin: 03.06.25 (Dienstag)
Uhrzeit: 18:00 – 20:30 Uhr
Dozent*in: David Röthler (Webseite)
Online-Anmeldung: https://www.bz-bm.de/seminare/6857/
Lerne in „Prompt it! How to KI“ den sicheren Umgang mit KI-Tools wie ChatGPT & Midjourney. Und entdecke in „Science! It Works, B*tches!“*, wie Wissenschaft und Faktencheck wirklich funktionieren – gegen Fake News, Pseudowissen & Co.
Prompt it! How to KI
Lerne Grundlagen zu gängigen KI wie ChatGPT, Midjourney & Co., ihre Anwendungsgebiete und die Grenzen ihrer Möglichkeiten.
Egal ob in der Kunst, im Journalismus oder dem alltäglichen Leben, künstliche Intelligenzen sind schon heute nicht mehr aus unserem alltäglichen Leben wegzudenken. Und auch KI-generierte Bilder und Desinformation sind inzwischen eng miteinander verknüpft, und stellen uns vor komplett neue Herausforderungen in der Nutzung der sozialen Medien und des Internets. Deshalb sollten wir uns möglichst früh mit den Grundlagen der Anwendung und dem Erkennen von KI-Generierungen auseinandersetzen.
Verschaffe Dir mit uns einen Überblick über die Geschichte der künstlichen Intelligenz, wie sie lernt und wie wir mit ihr kommunizieren. Wir zeigen dir alle aktuellen KI-Tools, ihre Anwendungsbereiche und die Grenzen ihrer Möglichkeiten.
Titel: Prompt it! How to KI
Ort: online
Termin: 06.05.25 (Dienstag)
Uhrzeit: 18:00 – 19:30 Uhr
Dozenten: Rüdiger Reinhardt & Giulia Silberberger (Der Goldene Aluhut)
Online-Anmeldung: https://www.bz-bm.de/seminare/6858/
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Science! It Works, B*tches! & Grundlagen des Faktencheckens
Wenn Dinge so funktionieren, wie die Theorie sie vorhergesagt hat, ist die Theorie korrekt – so könnte man dieses Zitat von Richard Dawkins etwas weniger blumig ausdrücken. Wissenschaft begegnet uns heute überall, eben auch in Fake News und Verschwörungserzählungen: Pseudowissenschaften ziehen nicht nur den Menschen das Geld aus der Tasche, sondern können auch ganz konkrete Bedrohungen für Gesundheit und Leben darstellen. Dieser Vortrag gibt Antwort auf eine Reihe von Fragen.
Was ist wissenschaftliches Arbeiten und wie funktioniert es? Erfahrt, was seriöse Wissenschaft von pseudowissenschaftlichem Geschwurbel trennt und wie die Wissenschaft ihr Wissen schafft. Warum publiziert man nicht auf YouTube und warum macht ein Peer Review die Aussage meiner Studie nicht automatisch richtig?
Angereichert mit unterhaltsamen Beispielen führt Rüdiger Reinhardt durch die gar nicht so trockene Wissenschaft, gibt praktische Tipps zum Faktenchecken und zeigt die Probleme auf, mit denen wir in Zukunft umgehen lernen sollten.
Erlernt außerdem die Grundlagen des Faktencheckens mit Schwerpunkt auf Quellenanalyse, Bildforensik und dem immer bedeutender werdenden Bereich der KI-Bilder, sowie hilfreichen Tipps und Tricks zum Googlen, praktische Tools und Hilfsprogramme, und einen Einblick in die Welt der Wissenschaft und ihrer Arbeitsweise.
Titel: Science! It Works, B*tches! & Grundlagen des Faktencheckens
Ort: online
Termin: 13.05.25 (Dienstag)
Uhrzeit: 18:00 – 19:30 Uhr
Dozenten: Rüdiger Reinhardt & Giulia Silberberger (Der Goldene Aluhut)
Online-Anmeldung: https://www.bz-bm.de/seminare/6859/
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Wir möchten das Jahr mit einem „DOKtreff“ abschließen und laden alle OK-Aktiven sowie alle, die es zukünftig werden wollen, am 18.12.2026 (Donnerstag) von 17:30 bis 18:30 Uhr online zum „40. DOKtreff“ ein.
Im Jahr 2025 wurden insgesamt 192 Seminare, Workshops & Projekte an den Standorten der Offenen Kanäle bzw. an den neuen Orten der medialen Teilhabe (OmT) erfolgreich durchgeführt. Wir bedanken uns ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit und freuen uns bereits jetzt auf die neuen Ideen und Inhalte, die wir im Jahr 2026 in Kooperation mit den rheinland-pfälzischen Bürgermedien anbieten werden.
Beim 40. DOKtreff werden wir auf das vergangene Jahr zurückblicken und einen Ausblick auf die Zukunft geben.
Wir freuen uns auf den gemeinsamen Austausch!
Titel: DOKtreff (40)
Ort: online
Termin: 18.12.25 (Donnerstag)
Uhrzeit: 17:30 – 18:30 Uhr
Zielgruppen: Vertreter*innen aus den Bürgermedien
Online-Anmeldung
Anhand realer Dreh-Situationen werden in der Veranstaltung die Planung, die Durchführung und die Nachbearbeitung verschiedener EB-Produktionen besprochen.
In der Produktionskette wird besprochen:
Die Planung
– Erstellung eines Produktionskonzept (Zielgruppe, Zweck, Plattform, Format).
– Auswahl des geeigneten Equipments.
– Aufbau des Equipments unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten.
Die Durchführung
– Einrichten von Bild und Ton unter den unter Berücksichtigung der technischen, gestalterischen und redaktionellen Anforderungen.
– Reaktion auf nicht planbares Geschehen vor Ort.
Die Nachbereitung
– Abwicklung des Drehmaterials.
– Sicherung des Rohmaterials.
– Intelligente und effiziente Vorgehensweise beim Schnitt.
Der Workshop richtet sich an Auszubildende zum/zur Mediengestalter*in Bild und Ton sowie Freiwillige im Sozialen Jahr Kultur und findet im Rahmen unseres betrieblichen Unterrichtskonzepts statt. Gerne kann die Veranstaltung aber auch von interessierten Bürger*innen besucht werden.
KURZINFO
Titel: Kameras, Mikrofone und Licht: Welche Produktionsmittel brauche ich für welchen Dreh?
Seminarnr.: RP202231/25
Ort: OKTV Mainz | Wallstraße 11 | 55122 Mainz
Termin: 24.11.25
Uhrzeit: 13:30 – 15:30 Uhr (Montag)
Dozent*in: Laura Metz
Zielgruppen: FSJ-Stelleninhaber*innen und Auszubildende sowie interessierten Bürger*innen mit Vorerfahrung beim Videodreh.
max. Teilnehmerzahl: 10
freie Plätze: 2/10
Online-Anmeldung
In der 20-minütigen Sendung erzählen uns Menschen aus Rheinland-Pfalz von besonderen Erlebnissen aus früheren Jahrzehnten und lassen uns in ihr Fotoalbum schauen.
Vito Contento kam 1961 aus Apulien in Italien nach Koblenz. Er wollte als Kellner maximal ein Jahr lang bleiben und ist bis heute ein Teil der Koblenzer Gesellschaft. Für eine Städtepartnerschaft hat er sich ebenso engagiert wie für den Fußball und hat den Sport Club Italia Koblenz gegründet. Noch heute arbeitet der Diplom-Sozialpädagoge als Übersetzer und ist Vermittler zwischen der deutschen und der italienischen Kultur.
[dsgvo-youtube url=“https://www.youtube.com/watch?v=FKpvXJhrnsk“][/dsgvo-youtube]
Hintergrund:
Die Sendereihe „Zeugen der Zeit – Das waren wir!“ ist eine Kooperation des Bildungszentrums BürgerMedien e. V. mit Ehrenamtlichen aus verschiedenen Offenen Kanälen in Rheinland-Pfalz. In der 20-minütigen Sendung lassen uns die Protagonist*innen in ihr Fotoalbum schauen. Alle Folgen sind in der youtube-mediathek des OK Kaiserslautern zu finden.
Millionen Follower, null Wirkung: „Social Media“ verkauft uns ein volles Stadion – und schaltet dann das Mikro stumm.
Das riesige Fußballstadion ist vollbesetzt. Das Mikrofon liegt in Ihrer Hand. „Wenn Sie dort rein sprechen“ – so hat man es Ihnen immer wieder erklärt – „erreichen Sie besonders viele Menschen.“ In Wahrheit aber ist das Mikro nur für die Reihen eins bis drei freigeschaltet. Von den 80.000 Anwesenden hört Sie tatsächlich kaum jemand.
So funktioniert das bei allen sozialen Medien mit Algorithmus. Es gibt nur einen Unterschied: Sie merken nicht, dass Sie kaum jemand hört und denken, Sie hätten mordsmäßig viele Leute erreicht. […]
Man darf nämlich die Follower im Fediverse nicht mit jenen auf Instagram oder X gleichsetzen. […]
Mit einem Viertel an Followern erhielten wir im Fediverse doppelt so viel Aufmerksamkeit. So viel zur angeblich ach so viel größeren Reichweite auf Twitter. Der Algorithmus hatte uns einfach ausgeblendet. […]
Denn das Versprechen der großen Reichweite entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Scheinriese. Eine große Reichweite erreichen Sie dort nur dann, wenn Sie bereit sind, sich den Spielregeln der Plattformen zu unterwerfen:
- Wenn sich Ihre Inhalte gut kommerzialisieren lassen, also seicht, gefällig und bloß nicht zu intelligent sind.
- Wenn Sie bezahlen – Reichweite gegen Geld geht immer.
- Wenn Sie Inhalte auf Klick-Format eindampfen, bunt bebildern und dauernd Content rauspusten.
- Wenn Sie besonders pointiert, polarisierend oder wutträchtig posten.
- Wenn Sie alles bis zur Unkenntlichkeit verkürzen, keine Links setzen und sich an einer unkonstruktiven Diskussionskultur beteiligen.
- Und wenn es Sie nicht stört, in rechtsextremer Gesellschaft zu posten, deren Inhalte stets viel mehr Reichweite kriegen werden.
Die hohen Nutzendenzahlen dieser Plattformen sind vor allem Potential – aber nicht Realität. Wer tatsächlich viele Menschen erreicht, entscheidet allein der Algorithmus.
[Quelle: Digitalcourage e. V.]
Porträtreihe mit unterschiedlichen Zeitzeug*innen aus Rheinland-Pfalz
In der 15-minütigen Sendung erzählen uns Menschen aus Rheinland-Pfalz von besonderen Erlebnissen aus früheren Jahrzehnten und lassen uns in ihr Fotoalbum schauen.
Olga Helbach – eine Ukrainerin kommt nach Rheinland-Pfalz.
Nach dem Studium ist sie als Lehrerin hier geblieben. Im Interview spricht sie darüber, wieso ihre Familie sich immer viel mit Deutschland beschäftigt hatte. Nach dem Maidan erzählt sie vom Krieg Russlands gegen die Ukraine und wie sie Schülern in Koblenz hilft, sich im Schulsystem und dem Alltag zu integrieren.
[dsgvo-youtube url=“https://www.youtube.com/watch?v=MYLfs_jY-d0″][/dsgvo-youtube]
Produzent: Timo Fledie (OK4 – Koblenz)

„Es ist beeindruckend, wie die Fotos und Geschichten der Zeitzeugen uns in eine andere Zeit und Welt transportieren können. Jeder Mensch hat hierbei seine eigene Geschichte zu erzählen!“

Seit eineinhalb Jahren ergänzt der Bürgerjournalismus die Offenen Kanäle um lokaljournalistische Redaktionen.
Wir laden alle aktiven Bürgerjournalist*innen und Interessierte herzlich ein, bei einem standortübergreifenden Netzwerktreffen den Bürgerjournalismus und einander besser kennenzulernen.
Nutzt die Gelegenheit, Euch mit anderen Engagierten auszutauschen, neue Impulse zu erhalten und Euch in einem gemeinsamen Workshop mit Dirk Fellhauer weiterzubilden.
Wir freuen uns, Dörte Schall, Ministerin für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung, sowie Dr. Marc Jan Eumann, Direktor der Medienanstalt Rheinland-Pfalz, als besondere Gäste begrüßen zu dürfen.
Im Anschluss werden wir den Abend mit einem gemeinsamen Grillen und Chillen im Garten der Medienanstalt ausklingen lassen.
Wann: Samstag, 20. September 2025, ab 11:00 Uhr
Wo: Medienanstalt Rheinland-Pfalz, Turmstraße 10, 67059 Ludwigshafen am Rhein
Das erwartet Euch:
• Workshop „Podcast leicht gemacht“ mit Dirk Fellhauer
• Grußworte durch Direktor Dr. Marc Jan Eumann
• Grußworte und Zertifikatsübergabe durch Ministerin Dörte Schall
• Live-Aufzeichnung eines Podcasts
• Gemütlicher Ausklang bei Grillen & Chillen
Egal, ob ihr gerade erst als Bürgerjournalist*in gestartet seid, schon länger dabei seid oder einfach nur Interesse an dem Projekt habt – bei diesem Treffen habt ihr die Möglichkeit, Euch auszutauschen, Euch inspirieren zu lassen und gute Gespräche zu führen.
Für Essen und Getränke ist gesorgt.
Wir freuen uns auf Euch!
ZDF/“Terra X“ und Bundesarchiv vereinbaren Kooperation
Das Grundgesetz und seine Entstehung sowie die berühmte Rede John F. Kennedys 1963 in Berlin: Das sind die ersten beiden Clips, die in Kooperation zwischen der ZDF-Wissensreihe „Terra X“ und dem Bundesarchiv unter Creative-Commons-Lizenz produziert und veröffentlicht worden sind. Eine neue Vereinbarung macht nun ausgewählte zeitgeschichtliche Bewegtbilder aus dem Bestand des Bundesarchivs in einem rechtlich festgelegten Rahmen frei verfügbar, zum Beispiel für die Erstellung historischer oder politischer Erklärvideos. So können besondere Ereignisse einem breiten Nutzerkreis verfügbar gemacht werden. Das verwendete Material wird vom ZDF durch genaue Angaben von Signatur und Urheber beziehungsweise Rechteinhaber und Filmtitel gekennzeichnet. Im Rahmen der CC-Lizenzierung ist so gewährleistet, dass die Urheberschaft langfristig nachvollziehbar bleibt.
Dr. Nadine Bilke, Programmdirektorin des ZDF: „In Zeiten von Desinformation und Geschichtsumdeutungen ist politisch-historische Bildung wichtiger denn je. Das ZDF hat den Auftrag, mit seinem Angebot zur freien und individuellen öffentlichen Meinungsbildung beizutragen, dem Bundesarchiv obliegt es, das Archivgut des Bundes zu sichern und nutzbar zu machen. Mit der Kooperation nutzen beide Häuser ihre Stärken und Ressourcen, um Bildungsarbeit, wie wir sie auch mit ‚ZDF goes Schule‚ stärken, und historische Aufklärung im Netz weiter zu unterstützen.“
https://presseportal.zdf.de/pressemitteilung/zdf-terra-x-und-bundesarchiv-vereinbaren-kooperation
Weitere Informationen
Pilotprojekte mit Materialien des Bundesarchivs:
„Ich bin ein Berliner!“ – John F. Kennedy 1963 in Berlin
Die Entstehung des Grundgesetzes
Das Angebot von „ZDF goes Schule“ für den Unterricht
Alle Creative Commons-Clips von „Terra X“ bei „ZDF goes Schule“
Der von Ronald Senft (BZBM) veranstaltete und von David Röthler geleitete Online-Workshop „Künstliche Intelligenz – Dranbleiben im rasanten Wandel“ begann mit einer offenen Vorstellungsrunde. Ronald Senft eröffnete den Workshop offiziell und stellte die Verbindung zu den Bürgermedien (Offene Kanäle & Freie Radios) her.
David Röthler berichtete von seiner fast 30-jährigen Verbindung zu partizipativem Radio, seiner juristischen Vergangenheit und seiner aktuellen Tätigkeit in der Erwachsenenbildung und Hochschullehre. Zur Förderung der Vernetzung bat er die Teilnehmenden, ihren beruflichen Hintergrund und gegebenenfalls Links in den Chat zu posten. Viele Teilnehmende – darunter Expert*innen aus den Bereichen Bildung, Medien, Innovation und Coaching – stellten sich vor und trugen zu einem vielfältigen Austausch bei.
Um die rasante Entwicklung im Bereich KI zu veranschaulichen, zeigte David ein mit Veed.io erstelltes Video eines Mozart-Avatars, der die Gruppe begrüßte. Das Tool war brandneu und ermöglichte bereits eine Ton-Generierung. David verglich die KI-Entwicklung mit früheren Technologiesprüngen wie BTX oder dem frühen Internet, stellte aber klar, dass KI eine völlig neue Dimension erreiche. Ziel des Workshops sei es, Wege aufzuzeigen, wie man im rasanten Wandel mithalten und KI sinnvoll in die Bildungsarbeit integrieren könne.
Ein zentrales Werkzeug dafür ist die Transkription, die nicht nur der Dokumentation, sondern auch der vertieften Reflexion dient. David demonstrierte live den „AI Companion“ in Zoom. Dieser kann Inhalte zusammenfassen und Rückmeldungen geben – auch in mehreren Sprachen. Ein Teilnehmer gab zu bedenken, dass permanente Transkription das Lernklima beeinflussen könne. David zeigte Verständnis, betonte aber auch das Potenzial zur Selbstreflexion.
Anschließend stellte er den Ablauf des Workshops vor: Zunächst gab es eine kurze Präsentation zu Aspekten der KI, dann wurden nützliche Informationsquellen vorgestellt. Danach wurden Tools wie Gemini und ElevenLabs präsentiert und schließlich alternative Lernformate wie Barcamps, Lean Coffee und Communities of Practice.
David veranschaulichte die Geschwindigkeit der KI-Entwicklung mit Bildern und thematisierte Herausforderungen wie Energieverbrauch, Desinformation, Bias und die sogenannte technologische Singularität. Er zeigte die Plattform Pimeyes zur Gesichtserkennung, was eine lebhafte Diskussion auslöste. Während Ronald Senft vor Datenrisiken warnte, plädierte eine Teilnehmerin für die aktive Mitgestaltung europäischer KI-Systeme.
Ein zentraler Diskussionsstrang war die Frage, wie KI gesellschaftlich genutzt und gestaltet werden sollte. Ein Teilnehmer kritisierte den Begriff „künstliche Intelligenz“ und warnte vor der Vermenschlichung von KI, während andere das kreative Potenzial von KI hervorhoben. Sie sahen in ihr ein Werkzeug zur Demokratisierung von Bildung, politischer Analyse und Empowerment. Dabei diente das Dagstuhl-Dreieck (Verstehen – Experimentieren – Reflektieren) als Leitbild.
Nach einer Pause stellte David hilfreiche Quellen vor, darunter YouTube-Kanäle, X-Accounts und Fachportale wie „The Decoder“ und „KI News“. Auch seine eigenen Raindrop.io-Bookmarks stellte er zur Verfügung. Anschließend führte er Perplexity AI und die „Deep Research“-Funktion von ChatGPT vor. Besonders beeindruckend war das Tool NotebookLM, mit dem David live eine Mindmap aus dem Workshop-Transkript erzeugte und sogar ein KI-Radiogespräch simulierte.
Ein besonderes Highlight war der von David geklonte Voice-Chatbot, der mit seiner Stimme Fragen zu den Workshop-Inhalten beantworten konnte. Eine Teilnehmerin berichtete von einem Praxisbeispiel in einem Familienzentrum mit einem mehrsprachigen Avatar.
Abschließend diskutierte die Runde über europäische KI-Werte, Bias und politische Einflüsse. Eine Teilnehmerin betonte die Chancen zur Förderung von Diversität. Ronald warnte hingegen vor einer Dominanz durch Tech-Konzerne und möglichen politischen Rückschritten. Die Diskussion machte deutlich, dass Aufklärung, Mitgestaltung und klare ethische Leitplanken benötigt werden.
Zum Schluss verwies David auf die Community of Practice „Denkbar“, die sich im Lean-Coffee-Format regelmäßig trifft. Ronald Senft schloss den Workshop mit einem herzlichen Dank an alle Beteiligten und betonte die Bedeutung offener Lernräume in Zeiten des Wandels.
Künstliche Intelligenz entwickelt sich rasant. Um Schritt zu halten und die Chancen zu nutzen, ist kontinuierliches Lernen entscheidend. Dieser Workshop zeigt Ihnen, wie Sie Ihr Lernen im Bereich KI selbst in die Hand nehmen und die Informationsflut effektiv meistern.
Wir behandeln Strategien für das selbstgesteuerte Lernen, Methoden zur Organisation von Wissen und wie Sie die besten Quellen finden (Blogs, Kurse, Foren). Ein Schwerpunkt liegt darauf, wie KI selbst beim Lernen helfen kann: für tiefergehende Recherchen (Deep Research), automatische Benachrichtigungen bei Neuigkeiten (Agenten), das Identifizieren relevanter Social-Media-Kanäle (z.B. YouTube) sowie durch personalisierte Lernunterstützung. Zudem beleuchten wir die Bedeutung von Netzwerken wie Communities of Practice (CoPs) und Peer Learning.
Titel: Selbst weiterlernen mit KI: Dranbleiben im rasanten Wandel
Ort: online
Termin: 03.06.25 (Dienstag)
Uhrzeit: 18:00 – 20:30 Uhr
Dozent*in: David Röthler (Webseite)
Online-Anmeldung: https://www.bz-bm.de/seminare/6857/
Lerne in „Prompt it! How to KI“ den sicheren Umgang mit KI-Tools wie ChatGPT & Midjourney. Und entdecke in „Science! It Works, B*tches!“*, wie Wissenschaft und Faktencheck wirklich funktionieren – gegen Fake News, Pseudowissen & Co.
Prompt it! How to KI
Lerne Grundlagen zu gängigen KI wie ChatGPT, Midjourney & Co., ihre Anwendungsgebiete und die Grenzen ihrer Möglichkeiten.
Egal ob in der Kunst, im Journalismus oder dem alltäglichen Leben, künstliche Intelligenzen sind schon heute nicht mehr aus unserem alltäglichen Leben wegzudenken. Und auch KI-generierte Bilder und Desinformation sind inzwischen eng miteinander verknüpft, und stellen uns vor komplett neue Herausforderungen in der Nutzung der sozialen Medien und des Internets. Deshalb sollten wir uns möglichst früh mit den Grundlagen der Anwendung und dem Erkennen von KI-Generierungen auseinandersetzen.
Verschaffe Dir mit uns einen Überblick über die Geschichte der künstlichen Intelligenz, wie sie lernt und wie wir mit ihr kommunizieren. Wir zeigen dir alle aktuellen KI-Tools, ihre Anwendungsbereiche und die Grenzen ihrer Möglichkeiten.
Titel: Prompt it! How to KI
Ort: online
Termin: 06.05.25 (Dienstag)
Uhrzeit: 18:00 – 19:30 Uhr
Dozenten: Rüdiger Reinhardt & Giulia Silberberger (Der Goldene Aluhut)
Online-Anmeldung: https://www.bz-bm.de/seminare/6858/
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Science! It Works, B*tches! & Grundlagen des Faktencheckens
Wenn Dinge so funktionieren, wie die Theorie sie vorhergesagt hat, ist die Theorie korrekt – so könnte man dieses Zitat von Richard Dawkins etwas weniger blumig ausdrücken. Wissenschaft begegnet uns heute überall, eben auch in Fake News und Verschwörungserzählungen: Pseudowissenschaften ziehen nicht nur den Menschen das Geld aus der Tasche, sondern können auch ganz konkrete Bedrohungen für Gesundheit und Leben darstellen. Dieser Vortrag gibt Antwort auf eine Reihe von Fragen.
Was ist wissenschaftliches Arbeiten und wie funktioniert es? Erfahrt, was seriöse Wissenschaft von pseudowissenschaftlichem Geschwurbel trennt und wie die Wissenschaft ihr Wissen schafft. Warum publiziert man nicht auf YouTube und warum macht ein Peer Review die Aussage meiner Studie nicht automatisch richtig?
Angereichert mit unterhaltsamen Beispielen führt Rüdiger Reinhardt durch die gar nicht so trockene Wissenschaft, gibt praktische Tipps zum Faktenchecken und zeigt die Probleme auf, mit denen wir in Zukunft umgehen lernen sollten.
Erlernt außerdem die Grundlagen des Faktencheckens mit Schwerpunkt auf Quellenanalyse, Bildforensik und dem immer bedeutender werdenden Bereich der KI-Bilder, sowie hilfreichen Tipps und Tricks zum Googlen, praktische Tools und Hilfsprogramme, und einen Einblick in die Welt der Wissenschaft und ihrer Arbeitsweise.
Titel: Science! It Works, B*tches! & Grundlagen des Faktencheckens
Ort: online
Termin: 13.05.25 (Dienstag)
Uhrzeit: 18:00 – 19:30 Uhr
Dozenten: Rüdiger Reinhardt & Giulia Silberberger (Der Goldene Aluhut)
Online-Anmeldung: https://www.bz-bm.de/seminare/6859/
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