Ausbildung:

OK54 bietet eine Reihe von Möglichkeiten der Ausbildung an:

OK54 bietet auch Praktika für Schüler*innen an. Die Kapazitäten hierfür sind allerdings sehr beschränkt, da eine Praxisanleitung gerade bei Minderjährigen besondere Aufwände bedeutet, die in der kleinen Struktur mit nur einer hauptamtlichen Kraft nicht immer möglich sind. Wir bitten herzlich um Bewerbung per Mail.

Produktionspraktikum Fernsehen (m/w/d)

OK54 Bürgerrundfunk bietet jedoch ständig Praktikumsstellen an. Das Praktikum dauert in der Regel 8-12 Wochen. Bei Interesse bitte eine kurze Bewerbung ausschließlich per Mail an die Adresse kontakt@ok54.de senden.

OK54 ist ein regionaler Fernsehsender, bei dem Bürger*nnen kostenlos ihre eigenen Fernsehbeiträge produzieren und senden können.
OK54 bietet durch ein Praktikum die Möglichkeit der Berufsorientierung und Qualifizierung im Medienbereich. Neben den technischen und praktischen Kenntnissen bietet die Tätigkeit eine Fülle von Erfahrungen in der TV-Produktion unter den besonderen Bedingungen eines Bürgerrundfunksenders.


Tätigkeitsfeld

  • Produktion eigener Fernsehbeiträge (Schwerpunkt)
  • Mitarbeit bei der Aufzeichnung/Übertragung von Veranstaltungen
  • Begleitung von medienpädagogischen Projekten
  • Assistenz bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Disposition der Produktionsmittel
  • Mithilfe bei Studioproduktionen und Sportübertragungen
  • Umsetzung eigener Projekte & Ideen

Lerninhalte

  • Grundsätzliche Gestaltung von Beiträgen (Kamera, Licht, Ton, Schnitt, Texten, Sprechen, Moderation)
  • Arbeitsabläufe in einem lokalen TV-Sender. Dazu gehören grundlegende TV-produktionsbezogene Vorgaben und Verfahren
  • Arbeiten im Studio (Licht, Ton, Bild, Dekoration, Kamera, Schnitt)
  • Planung und Konzeption von Sendungen und Live-Übertragungen
  • Einführung in das Rundfunkrecht
  • Teilnahme an den Seminaren & Workshops des Bildungszentrums BürgerMedien
  • ggf. Exkursion zur Medienanstalt RLP in Ludwigshafen

Voraussetzungen

  • Persönliches Interesse und ein hohe Maß (!) an Eigeninitiative und Motivation zur Recherche und Produktion eigener Themen
  • Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten und teamorientierter Arbeitsweise
  • Technisches Verständnis und Verantwortungsbewusstsein
  • Spezielle Vorkenntnisse im Bereich der Fernsehproduktion sind jedoch NICHT erforderlich

Weitere Informationen zum Praktikum

  • Dauer: zwei – drei Monate (i.d.R. Vollzeit; 39 Stunden/Woche)
  • Wir bieten eine qualifizierte Praxisanleitung
  • Eine Vergütung kann leider nicht gezahlt werden – es sind nur eindeutige Pflicht- oder Orientierungspraktika möglich
  • Beginn nach Vereinbarung (ganzjährig möglich)
  • Ein qualifiziertes Praktikumszeugnis wird ausgestellt
  • Alle BewerberInnen (m/w/d) werden selbstverständlich gleichermaßen berücksichtigt

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung (Bewerbungsschreiben plus Lebenslauf).
Bitte Bewerbungen nur per E-Mail an uns richten!

Längerfristige Praktika sind bei OK54 nur in Form von Pflichtpraktika möglich. Diese müssen also in der Schul- oder Studienordnung konkret vorgeschrieben sein. Bei Interesse melde dich gerne per Mail bei uns.

OK54 bietet jährlich mindestens eine Stelle für ein FSJ (Kultur) an. Die Bewerbungen erfolgen über ein zentralisiertes Verfahren des Kulturbüros RLP. Gerne kannst Du dich vorab bei uns informieren und Interesse an der Stelle bekunden. Die Stellen werden mit dem Bildungszentrum Bürgermedien realisiert und von der Medienanstalt RLP finanziert. Kooperationen mit anderen Organisationen sind ebenfalls möglich.

Am Standort Trier wird seit vielen Jahren eine Ausbildungsstelle zur Mediengestalter*in Bild & Ton angeboten. Die Stelle ist bei der Medienanstalt RLP angesiedelt, der Ausbildungsort ist aber OK54 in Trier. Die weiteren Werdegänge der Absolvent*innen sind dabei durch die vielseitige und praxisnahe Ausbildung durchweg hervorragend. Ausschreibungen erfolgen über die Medienanstalt RLP, an die auch Bewerbungen zu richten sind. OK54 informiert euch aber gerne über die Möglichkeiten und die Ausbildungsmöglichkeiten.

Wenn für Dich keine der genannten Ausbildungsformen infrage kommt, ist vielleicht eine ehrenamtliche Mitarbeit bei Produktionen oder im Geschäftsbetrieb eine Alternative, um Erfahrungen und Wissen zu sammeln. Aufgrund er ehrenamtlichen Strukturen von OK54 ist dies nicht nur jederzeit möglich, sondern quasi Kern unseres Systems.

Weiterbildung:

OK54 bietet viele Inhalte zur eigenen Weiterbildung bereits in Videoform an. Diese findet Ihr hier im „Skill-Board“. Gerne bieten wir Dir auch diverse Einweisungen vor Ort an. Klassische Seminare & Workshops finden sich am Ende dieser Seite.

In diesem Skillboard-Video lernt ihr, wie ihr eine Fernsehkamera des OK54 (Panasonic CX350) grundlegend bedient.

In diesem Skillboard-Video lernt ihr weitere, tiefgehendere Funktionen der OK54 Fernsehkameras (Panasonic CX350) kennen.

In diesem Skillboard-Video lernt ihr, wie ihr ein Stativ des OK54 richtig aufbaut und benutzt.

In diesem Skillboard-Video lernt ihr, was Farbtemperatur ist und weshalb der Weißabgleich an der Kamera so wichtig ist.

Seminare & Workshops

OK54 bietet in Kooperation mit dem Bildungszentrum Bürgermedien (BZBM) regelmäßig Seminare und Workshops zur individuellen Weiterbildung an. Die Veranstaltungen sind in der Regel kostenfrei.

Seminarangebote des Bildungszentrums Bürgermedien

Das Filmcamp Südwest ist ein Intensivtraining für junge Filmemacher*innen und Filmschaffende aus Rheinland-Pfalz, Hessen sowie Nordbaden. Aufgrund der Corona-Beschränkungen wird das Filmcamp Südwest 2021 als Online-Seminar mit insgesamt vier Sessions von jeweils 2 Std. angeboten.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Film Commission Nordbaden und dem Bildungszentrum BürgerMedien e.V. (BZBM).

Online-Anmeldung


PROGRAMM

MODUL 1: Die TV-Reportage
Dozent:
Marius Reichert (Moderator, Reporter, Live-Reporter – WDR/ARD/ZDF)

SESSION 1 | 23.11.2021 (Dienstag) | 18:00 – 20:00 Uhr
SESSION 2 | 24.11.2021 (Mittwoch) | 18:00 – 20:00 Uhr
SESSION 3 | 25.11.2021 (Donnerstag) | 18:00 – 20:00 Uhr

Um eine Reportage für die Zuschauer*innen attraktiv und spannend zu gestalten, müssen viele Kriterien berücksichtigt werden: Wie wähle ich ein packendes Thema aus? Wie und vor allem wo recherchiere ich? Welche Gesprächspartner wähle ich aus? An welche Zielgruppe richtet sich die Reportage? Wie ordne ich das Recherchematerial? Welche Schwerpunkte setze ich im Text? Wie baue ich eine Reportage auf? Wie steige ich in die Geschichte ein, wie aus? Welche Möglichkeiten gibt es, einen roten Faden zu spinnen? Welche multimedialen Möglichkeiten bieten sich an, um eine Reportage zu präsentieren?

MODUL 2: Dokumentarfilmproduktion – Grundlagen und Herausforderungen im Natur- und Tierfilm
Dozent*innen: Annette Scheurich & Mi-Yong Brehm (Marco Polo Film AG)

SESSION 4 | 30.11.2021 (Dienstag) | 18:00 – 20:00 Uhr

Natur-und Tierfilme sind ein spezielles Genre des Dokumentarfilms. Lange Drehzeiten, aufwändige Kameratechniken, tierische Protagonisten, die sich nicht an Regieanweisungen halten – es gibt einiges, was es in der Produktion zu beachten gibt.

Marco Polo Film produziert seit über 30 Jahren Dokumentarfilme aus den Bereichen Natur, Wissenschaft und Abenteuer. Die Geschäftsführerin Annette Scheurich und/oder die Producerin Mi-Yong Brehm stellen die verschiedenen Schritte einer Dokumentarfilmproduktion dar und beantworten Fragen der Teilnehmer*innen zum Alltag einer Filmproduktion.

Weitere Informationen unter: https://filmcampsuedwest.bz-bm.de/

 

                    


Du bist wichtig!

Deine Stimme soll gehört werden um auf Deine derzeitige persönliche Lage während der Pandemie hinzuweisen.

Wie geht es Dir derzeit und wie erlebst Du die Coronazeit? Was fehlt Dir besonders und was wünschst Du Dir? Beschreibe allen Deinen Lebensalltag anhand einer Videobotschaft und beantworte Fragen aus Deiner Sicht – Was geht gut und was geht gar nicht?

Video-Projekt 2021: „Junge Stimmen hörbar machen“

Junge Menschen werden in der Zeit der Corona-Pandemie zu wenig gehört und können oftmals nicht mitentscheiden. Sie tragen jedoch in erheblichem Maß zur Bekämpfung der Pandemie bei, indem sie sich an Auflagen halten und Beschlüsse unterstützen. Für uns lebt Demokratie von Beteiligung: Daher müssen junge Menschen in der Entscheidungsfindung eingebunden werden.

Wir möchten in diesem Projekt Deine Stimme hörbar machen, um damit auf Deine derzeitige persönliche Lage während der Pandemie hinweisen.

Zeig uns in einem von Dir selbst gestalteten Video, wie Du die Zeit der Pandemie erlebst!

Sag uns, wie es Dir derzeit geht, was Dir besonders fehlt und was Du Dir am meisten wünschst. Wir möchten einen Blick auf Deinen Lebensalltag werfen und zudem erfahren, wie Du selbst auf bestimmte Fragen antworten würdest und was aus Deiner Sicht gut bzw. schlecht läuft.

Mitmachen kannst Du ganz einfach …

Melde dich hier an:

>>ONLINE-ANMELDUNG<<

Nach der Anmeldung senden wir Dir die Zugangsdaten für das Upload-Portal zu. Lade dann Deine Videobotschaft zusammen mit der ausgefüllten Einverständniserklärung hoch. Der Anmeldeschluss ist der 21.10.2021.

Ein paar Tipps, die hilfreich sind:
– Stelle Dich kurz vor und nenne Deinen Namen, damit wir das Video der Einverständniserklärung zuordnen können!
– Am besten wäre Querformat, bitte vermeide Hochkant!
– Eine ruhige Umgebung hilft uns für den Ton.
– Etwas Abstand zum Hintergrund sieht besser aus.
– Auch wenn du vielleicht viel zu erzählen hast, versuche eine Länge von max. 3:00 Min. nicht zu überschreiten.
– Erzähle uns so offen, wie Du möchtest, wie es Dir während der Corona-Pandemie geht.

Gerne kannst Du Dir einige Fragen aus der Liste aussuchen und im Video beantworten:
– Wie geht es Dir gerade in der Pandemie?
– Was macht es mit Dir? Was fehlt Dir besonders?
– Was war das schlimmste Erlebnis, das Dir während der Pandemie passiert ist?
– Was war das schönste Erlebnis während der Pandemie?
– Welche Defizite und Schwächen unserer Demokratie hat die Pandemie offen gelegt? Welche Lehren sollten wir ziehen, um unsere Demokratie zu stärken?
– Wenn Dich Politiker*innen fragen würden, welche politischen Entscheidungen falsch oder angemessen waren, was würdest Du antworten?
– Wie würdest du deine Schule/Hochschule durch die neuen Erkenntnisse während der Corona-Zeit zukünftig gestalten?
– Gibt es für Dich auch etwas Positives, das Du aus der Zeit der Pandemie „mitnehmen“ kannst? Hat sich etwas für Dich verbessert?

Werde Teil einer Community! | Vernetze Dich mit anderen! | Deine Stimme wird gehört!

Die Videobotschaften der Teilnehmer*innen werden mit Deiner Zustimmung über die Webseite https://demokratie-gewinnt.rlp.de und über die Offenen Kanäle in Rheinland-Pfalz und deren YouTube-Kanäle verbreitet. Die Beiträge werden auch an rheinland-pfälzische Politiker*innen und Entscheidungsträger*innen weitergeleitet und dienen als Grundlage für Online-Workshops, die anlässlich des Demokratietages 2021 am 28. Oktober 2021 organisiert werden.

Probleme beim Hochladen? Fragen zu dem Projekt? Bitte Mail an: info@bz-bm.de


Hintergrund:
Das Bündnis „Demokratie gewinnt!“ / Demokratie-Tag Rheinland-Pfalz, in Verantwortung der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, wird getragen von einem breiten Bündnis aus zivilgesellschaftlichen und staatlichen Einrichtungen des Landes Rheinland-Pfalz.


Aktive mediale Teilhabe ist die Leidenschaft vieler Hundert Ehrenamtlicher in 18 Offenen Kanälen in Rheinland-Pfalz. Jedes Jahr trifft sich die Bürgermedien-Community zum OK Tag, am 9. Oktober 2021 unter dem Motto „Meinungsvielfalt entsteht durch Mitmachen“ im Technik-Museum in Speyer.

 

 

Uli Peters, Vorsitzender von OK54 Trier und Technikfachmann des OK-Landesverbands, wurde beim OK-Tag 2021 im Technik-Museum Speyer mit einem BZBM-Preis für herausragende ehrenamtliche Leistungen geehrt.

BZBM-Preis für Uli Peters

Auszug aus der Laudatio:

Viele kennen Ulrich Peters seit Jahren. Er ist als junger Mann zum Offenen Kanal Trier gekommen und war – es handelt sich um das Ende der 90er – bereits als Schüler im OK aktiv und hat in jungen Jahren den heutigen OK54 zum Vorreiter in vielen technischen Dingen entwickelt. Noch vor kommerziellen Sendern hat er mit intelligenter Steuerung eine erste quasi automatische Sendeabwicklung entwickelt.

Ulrich Peters hat diese Zeit im OK schon in frühen Jahren genutzt, um technisch Neues auszuprobieren und zu testen, zu experimentieren und zu automatisieren. Meistens war er 2-4 Jahren mit seinen technischen Ideen und Entwicklungen Vorreiter, bis es sich auch sonst im Land zum „Status Quo“ oder zur „Markenreife“ entwickelte.

Aus dem Hobby wurde schließlich sein Beruf und er hat das Gleiche, was er jahrelang im OK erprobt und getestet hat, auch bei seinem jetzigen Arbeitgeber, einem öffentlich-rechtlichen Sender in einem benachbarten Bundesland angewandt. Sein Motto: Mit den vorhandenen technischen Mitteln das Maximale herausholen, um dadurch Ressourcen zu sparen und gleichzeitig die Qualität zu erhöhen.

Der Beruf ist das Eine, das Ehrenamt im Offenen Kanal ist bis heute geblieben. Bei OK54 wurde er nach dem Tod seines engen Freundes und auch Mentors Otto Scholer zum Vorsitzenden gewählt, zuvor war Uli Peters über ein Jahrzehnt und länger für die gesamte Technik im OK54 verantwortlich. Denn das gemeinsam Geschaffene, das „Modell Trier“ wird bis heute kontinuierlich weiterentwickelt.

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Wolfgang Schuch, ehemaliger Vorsitzender von rheinlOKal Speyer von 1999 bis 2021, wurde in seiner Heimatstadt ebenfalls mit einem BZBM-Preis für herausragende ehrenamtliche Leistungen geehrt.

BZBM-Preis für Wolfgang Schuch

Auszug aus der Laudatio:

Wolfgang Schuch fand früh über seine Mitarbeit bei den Pfadfinder*innen zum Offenen Kanal Speyer, 1999 wurde er OK-Vorsitzender und blieb das 22 Jahre lang.

Dass er einen langen Atem hat, beweist auch die Durchführung von fast 30 „Medienwochen für Kids“, die er federführend jeweils in den Osterferien mit Unterstützung von Franz Ganninger und wechselnden Ehrenamtlichen anbot.

Inspiriert durch seine berufliche Tätigkeit in der Seniorenarbeit leitetet der OK-Vorsitzende jahrelang die Produktionsgruppe des Seniorenmagazins an. Auf das Seniorenmagazin folgte das Lokalmagazin „My Speyer“ (SPRICH: MEI SCHBEYER).

Seit die Speyerer Stadtratssitzungen live gesendet werden, ist Wolfgang Schuch ganz selbstverständlich der Hauptorganisator der Übertragungen für die Speyerer Bevölkerung.

Neben vielen Produktionen mit Gruppen, für die er die Sendeverantwortung übernahm, erstellte Wolfgang Schuch aufgrund seines Interesses vor allem für kulturelle, soziale und politische Themen unzählige Beiträge, entweder alleine oder zusammen mit seiner Frau Maria Herbes-Schuch. Dass er damit jedes Jahr die Sendestatistik in Speyer mit Abstand anführt, ist kaum verwunderlich.

Unter seiner Ägide wurde die wöchentliche Teambesprechung eingeführt, die sich inzwischen zum offenen Montagstreffen der Aktiven ausgeweitet hat.

Und als wäre das alles nicht schon mehr als Grund genug, Wolfgang Schuch für sein jahrzehntelanges Engagement im OK zu ehren, ist ihm zusätzlich etwas gelungen, was jedem Verein zu wünschen ist: Eine gute Nachfolge für die Vorstandschaft zu finden!

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Überreicht wurden die Preise vom Stellvertretenden Vorsitzenden des BZBM (Bildungszentrum BürgerMedien) Dr. Carsten Rees und von Stefanie Seiler, der Oberbürgermeisterin von Speyer.

Dr. Carsten Rees (Stellvertretender Vorsitzender des BZBM)

 

Dr. Marc Jan Eumann, Albrecht Bähr, Stefanie Seiler, Alexander Schweitzer beim OK Tag 2021

 

Albrecht Bähr, Vorsitzender der Versammlung und des BZBM

„Die Offenen Kanäle, sie sind ein Markenzeichen der Medienanstalt Rheinland-Pfalz!“ rief Albrecht Bähr zum Abschluss aus. Er lüftete auch das Geheimnis, wo der OK-Tag 2022 stattfinden wird: Im nächsten Jahr wird die jährliche Festversammlung der Bürgermedienaktiven in die Südwestpfalz wandern – der genaue Ort steht noch nicht fest.

 

Stream der kompletten Veranstaltung (Beginn bei 24:00 Min.)

Tagesprogramm (PDF)


Die Corona-Pandemie ist dafür verantwortlich, dass die meisten Seminare und Workshops rein digital angeboten werden. Was viele jedoch noch gar nicht in ihre Überlegung einbezogen haben, ist die Umwandlung in hybride Formen.

Damit ist jedoch keine Notlösung im Stil einer klassischen Videokonferenz gemeint, sondern ein spannendes  Seminar,  das es dank moderner Technik und geschickter Dramaturgie schafft, Teilnehmer*innen vor Ort als auch gleichzeitig daheim zu fesseln. Fast schon ein Garant für die Aufmerksamkeit der Teilnehmer*innen ist Interaktion. Die Teilnehmenden benötigen deshalb viele Möglichkeiten, sich selbst während der Veranstaltung aktiv einzubringen. Es gibt bereits eine Vielzahl an digitalen Tools, die es auch bei großen Gruppen ermöglichen, die Teilnehmer*innen individuell zu aktivieren. Die Herausforderung besteht darin, die Teilnehmer*innen onsite mit den Teilnehmer*innen online so geschickt zu verbinden, dass ein gemeinsames Seminarerlebnis entsteht.

Tom Ritschel erklärt die Grundlagen von Online-Interaktion, wie man durch hybride Veranstaltungen Abwechslung ins Spiel bringt, welche Formate denkbar sind und welche Methoden und Tools notwendig sind, damit das hybride Seminar erfolgreich durchgeführt werden kann.

Tom Ritschel ist Lernender, Erwachsenenbildner, Trainer, Coach und Prozessbegleiter für Lehrende, Selbstständigen und Unternehmen.

Termin:
05.10.2021 (Dienstag)

Uhrzeit:
18:00 – 20:00 Uhr

Ort:
online

>>Online-Anmeldung<<


Es ist das erste DOKtreff nach der Sommerpause! In den 60 Minuten des Online-Seminars werden jeweils drei konkrete Ideen, Projekte oder Aktionen präsentiert.

Diesmal wird der WDR-Live Reporter Marius Reichert von seinen Eindrücken aus dem Flutgebiet und über seine ehrenamtliche Mitarbeit beim AHRTALRADIO berichten. Danach wird Dominik Skiba den Hackerangriff auf den OK4 beleuchten und abschließend werden Victoria Kretzler, Anton Kramer und Max Idler erklären, wie sie in das neue FSJ gestartet sind und wie der erste TV-Bericht „Vertreibung aus dem Paradies“ entstanden ist.

>>Online-Anmeldung<<

Programm:

17:15 – 17:30 Uhr: Techniktest

17:30 Uhr: Begrüßung (Ronald Senft | BZBM)

17:35 – 17:45 Uhr: Die Flutkatastrophe und das AHRTALRADIO
Marius Reichert | Moderator, Reporter, Live-Reporter WDR

17:50 – 18:00 Uhr: IT-Angriff auf die Sendetechnik von OK4
Dominik Skiba | OK4 – Adenau

18:05 – 18:15 Uhr: Vertreibung aus dem Paradies
Victoria Kretzler | FSK rheinlOKal Speyer
Anton Kramer | FSJ OK Weinstraße – Studio Landau
Max Idler | FSJ rheinlOKal Worms


Neben den Allroundern unter den Wahlhilfetools zur Bundestagswahl 2021 haben verschiedene Organisationen zu dieser Bundestagswahl auch themenspezifische „Wahl-O-Maten“ entwickelt.

 

 

1. Sie haben sich noch nicht ganz entschieden, wen Sie am Sonntag wählen wollen? Eine Orientierung zu netzpolitischen Themen bietet der Digital-O-Mat.

Digital-O-Mat

2. Wie soll es mit der Gleichberechtigung weitergehen? Der Parteiencheck „Wahltraut“ widmet sich besonders den Rechten von LGBTQIA+, Anti-Rassismus und Inklusion.

Wahltraut (#stattblumen)

3. Wie steht es mit der Agrarpolitik? Das Landwirtschaftsmagazin agrarheute hilft mit seinem „agrar-O-Mat“ all jenen, die sich besonders für agrarpolitische Positionen interessieren.

agrar-O-Mat (agrarheute)

4. Was sagen die Parteien zum Klima? Eine Reihe gemeinnütziger Organisationen haben den „Klimawahlcheck“ ins Leben gerufen. Für alle, denen die Umwelt am Herzen liegt.

Klimawahlcheck (Klima-Allianz Deutschland, GermanZero, NABU)

5. Soziale Politik für mich? Der „Sozial-O-Mat“ stellt die Positionen der Parteien zu Arbeit, Gesundheit, Familie und Kinder sowie Migration in den Vordergrund.

Sozial-O-Mat (Diakonie)


Mit einem zweitägigen Intensivtraining in der Medienanstalt Rheinland-Pfalz startet diese Woche das Einführungsseminar für alle Freiwilligen in den Offenen Kanälen (OKs). In den kommenden zwei Wochen werden die Freiwilligen in Präsenz- und Online-Kursen fit gemacht für die Videoarbeit in den OKs. Das Kennenlernen und Ausprobieren vom Kamera- und Mikrofon-Technik stand im Mittelpunkt des Seminars unter der Leitung von Mediengestalterin Judy Axmann (Mitglied im Vorstand von naheTV | Studio Idar-Oberstein und OK:TV Mainz) und Lukas Herzog, beruflich wissenschaftlicher Mitarbeiter und technischer Referent im Journalistischen Seminar der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und im Ehrenamt tätig als Vorsitzender von naheTV | Studio Idar-Oberstein und Vorstandsmitglied bei OK:TV Mainz als Studioleiter und Beauftragter für CampusTV. Das Bildungszentrum BürgerMedien ist für die Organisation und Verwaltung der FSJ-Stellen verantwortlich.

Der Direktor der Medienanstalt, Dr. Marc Jan Eumann begrüßte den neuen Jahrgang am Montagmorgen und zeigte die Themen und Arbeitsfelder der Medienanstalt Rheinland Pfalz auf. Er lud die Freiwilligen ein, sich als wichtigen Teil der Medienanstalt zu sehen und sich untereinander zu vernetzen.
Einführungsseminar für die Freiwilligen in den Offenen Kanälen

Einführung in Kamera-Technik

Neben Vorträgen über die Regeln gelungener Bildgestaltung und Tipps für Interviews stand Praxisarbeit auf dem Programm. In Gruppen wurden Einstellungen an Kameras erprobt und Interviews geführt. Am zweiten Tag des Crashkurses ging es um redaktionelle Arbeit: Recherche, Drehplanung und Schreibe eines Treatments. Am Nachmittag folgten Workshops in Kleingruppen zu den Themen Mikrofonierung und Lichtgestaltung.

In der kommenden Woche produzieren die Freiwilligen nun ihre ersten Beiträge für die OKs, flankiert von gemeinsamen Videokonferenzen mit Inputs zu den Themen Montage, Einstellung für Schnitt und Export sowie Lautheitsmessung. Am Freitag, den 24.09.2021 werden die fertigen Beiträge präsentiert und anschließend in den OKs ausgestrahlt.

Zum neuen Jahrgang zählen 14 junge Menschen, die ein Freiwillige Soziales Jahr absolvieren, drei Personen, die ein Freiwilliges Ökologisches Jahr erleben, eine Absolventin des Bundesfreiwilligendienstes, eine neue Auszubildende aus dem OK Speyer sowie zwei Praktikant*innen von m+b.com. Am Seminar nahmen zum Schutz vor Corona-Infektionen nur geimpfte, getestete oder genesene Personen teil.

Bildergalerie zum Einführungsseminar auf Facebook

Auf dem Gruppenfoto sind zu sehen:

vl.n.r, 1. Reihe: Judy Axmann (Seminarleitung), Anna-Maria Piel (FÖJ, OK Ludwigshafen), Jasmine Peter (Sportbund Rheinhessen, OK:TV Mainz), Saskia Schleyer (FSJ, Stiftung MKFS), Marlene Baumung (Kath. Erwachsenenbildung, OK:TV Mainz), Victoria Kretzler (OK Speyer), Anastasia Stephan (FSJ, OK:TV Mainz), Dr. Marc Jan Eumann (Direktor der Medienanstalt Rheinland-Pfalz), Florian Stibitz (FSJ, naheTV), Hanna Neuhaus (Auzubildende, OK Speyer), Elisabeth Behle (FSJ, OK54 Bürgerrundfunk)

vl.n.r, 2. Reihe: Lukas Herzog (Seminarleitung), Lucy Hoen (Koblenz – OK4), Hannah Käser (FSJ, OK:TV Mainz, Trägerverein), Theresa Häcker (Johannes-Gutenberg-Uni Mainz, OK:TV Mainz), Lara Gerstenschläger (FÖJ Nationalpark Hunsrück-Hochwald, Wasserwissenswerk), Yannick Hammann (FÖJ Nationalpark Hunsrück-Hochwald & naheTV Studio Idar-Oberstein), Maximilian Idler (FSJ, OK Worms), Anton Kramer (FSJ, OK Weinstraße), Helen Mathes (Praktikantin m+b.com), Luisa Zoermer (Praktikantin m+b.com), Jeanne Pasewald (Bundesfreiwilligendienst, OK Kaiserslautern), Konstantin Zierbart (FSJ, OK Kaiserslautern)


Nach der Flut standen wir vor Trümmern, Schlamm und vielen Fragen, wie es wohl weiter gehen soll und kann (siehe BZBM-News vom 03.08.2021).

Unser Schriftführer und langjähriger Filmwerkstättler Michael hatte die Idee sein berufliches Netzwerk in Köln zu aktivieren und fragte, ob der ein oder andere eventuell ungenutzte PC-Bildschirme, Tische oder Kameras habe. Es kam viel Feedback und schnell kam die Frage auf „Hey, Kameras oder Möbel habe ich leider nicht, aber kann man euch auch finanziell unterstützen?“. Und so nahm alles seinen Lauf. Der BRF wurde auf uns aufmerksam, fragte ein Interview an und die Anfrage erreichte schnell Ostbelgien.

Das Medienzentrum aktivierte sein Netzwerk, zahlreiche Privatpersonen boten Tische, Stühle, Bildschirme und Büromaterial an und schnell kam ein beachtliche Menge an Sachspenden zusammen, die der Filmwerkstatt helfen wird, schnell wieder auf die Beine zu kommen.

Besonderer Dank geht an das Medienzentrum der DG in zweierlei Hinsicht: Zum einen für die Koordination und Kontaktaufnahme mit ihren Partnern der Medienanstalt Rheinland-Pfalz, von denen wir hochwertiges technisches Equipment, Kameras, Bildschirme, Monitorboxen und Lampen gestiftet bekommen haben und zum anderen für die unkomplizierte Hilfe in Sachen Räumlichkeiten. So war es möglich die Filmwerkstatt pünktlich zum Schulstart in den Räumen der Medienwerkstatt des Medienzentrums und mit neuem Equipment ausgestattet, starten zu lassen.

Weiter kam durch Geldspenden ein vierstelliger Geldbatrag zusammen, mit dem wir die ersten Schnitt-PCs für die Kinder und Jugendlichen finanzieren konnten.

Wir möchten uns in dem Sinne ganz herzlich bei allen Beteiligten an dieser Solidaritätswelle bedanken! Bei jeder Person die in Form von Sach- oder Geldspenden geholfen hat, bei Kollegen von Warner Bos. TV Deutschland, bei jeder helfenden Hand bei den Aufräumarbeiten, bei Rita, Peter und Thomas vom Medienzentrum, bei Christian Köllmer und Herrn Dr. Marc Jan Eumann von der Medienanstalt Rheinland-Pfalz, bei Lena Orban vom BRF, sowie bei unseren Mitgliedern, die zum Start zahlreich erschienen sind und uns zeigen: die Zeit, die wir in die Filmwerkstatt investieren, lohnt sich! Danke!

Weiter geht es bis auf weiteres im Medienzentrum, neue Räumlichkeiten konkretisieren sich bereits und wir hoffen, dass wir im Laufe der nächsten Monate eine „neue“ Normalität wiederherstellen können.

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Der OK-Tag 2021 findet am 9. Oktober 2021 in Speyer statt. Damit der OK-Tag unter den gegebenen  Rahmenbedingungen besser geplant werden kann, ist eine Online-Anmeldung – wie Sie es aus den Vorjahren kennen – leider nicht möglich. Die Vertreter*innen der Offenen Kanäle werden von der Medienanstalt Rheinland-Pfalz persönlich angeschrieben.

Die Veranstaltung wird außerdem live übertragen und kann bequem von zuhause aus verfolgt werden. Die Gewinnerbeiträge aus dem Bürgermedienpreis inklusive Online-Voting (Publikumspreis) werden dann im Rahmen der Veranstaltung bekannt gegeben.

Das Online-Voting zum diesjährigen Publikumspreis ist bereits gestartet. Bis zum 30. September kann hier abgestimmt und mitgefiebert werden. Wir hoffen, dass die Produzent*innen für die jeweiligen Nominierungen viele Unterstützer*innen gewinnen können und das Team vom BZBM drückt allen schon heute die Daumen!

Weitere Informationen zur Veranstaltung folgen in den nächsten Tagen!


Radio Ginseng aus Grünheide gewinnt Ideenwettbewerb des Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer „MACHEN!2021“ – Kooperation mit Radio free FM aus Ulm

Große Auszeichnung für das Team des Internetradios Radio Ginseng aus Grünheide (Brandenburg): Der Verein Radio Ginseng e.V. hat den Ideenwettbewerb „MACHEN!2021“ gewonnen. Der Wettbewerb wurde ausgeschrieben vom Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Marco Wanderwitz. Radio Ginseng gewann den 1. Preis in der Kategorie „Ost-West-Partnerschaften – Gemeinsamkeiten entdecken“. Ziel des Wettbewerbs ist es, das vielfältige Engagement in den neuen Bundesländern sichtbarer zu machen, zu würdigen und die Umsetzung gemeinwohlorientierter Projekte zu unterstützen.

Eine unabhängige Jury hatte das eingereichte Konzept von Radio Ginseng „Kooperation WOST – Eine ost-westliche Radiopartnerschaft“ als preiswürdig eingestuft. Das Konzept wird in Kooperation gemeinsam mit dem freien Bürgerradio „Radio free FM“ aus Ulm (Baden-Württemberg) realisiert. Zwischen beiden nichtkommerziellen Radiosendern besteht bereits eine Zusammenarbeit.

30 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung wollen Radio Ginseng und Radio free FM mit ihrem Projekt „Kooperation WOST“ gegenseitiges Verständnis fördern. Das Projekt umfasst neben dem weiteren persönlichen Austausch über Lebensläufe in verschiedenen gesellschaftlichen Systemen vor allem die gemeinsame Gestaltung einer Programmserie. Dazu gehören Beschreibungen der Lebenswege vor allem der Generation 60 plus in Ost und West.

Dr. Ulrich Burow, Vorsitzender des Vereins Radio Ginseng: „Wir freuen uns riesig über diese Auszeichnung. Es ist großartig, dass unser Projekt eine solche Anerkennung erfährt. Gemeinsam mit Radio free FM aus Ulm wollen wir Geschichten von Menschen erzählen und wie sich deren Leben mit der deutschen Einheit verändert hat. Wir wollen über das Gemeinsame und das Unterschiedliche berichten und damit den Weg für ein besseres Verständnis ebnen.“

Timo Freudenreich, Geschäftsführer von Radio free FM: „Da wir die Entstehung von Radio Ginseng durch unsere langjährigen Radio-Erfahrungen begleiten konnten, ist jetzt das gemeinsame Projekt das i-Tüpfelchen auf einer hoffentlich langanhaltenden Radiofreundschaft. Mir ist es wichtig, gegenseitige Vorurteile zwischen Ost und West abzubau-en und vor allem voneinander zu lernen.“

Die Preisträger:innen von „MACHEN!2021“ der jeweiligen Wettbewerbskategorien werden in kurzen Videoclips porträtiert. Diese werden auf der Webseite des Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer abrufbar sein. Ende September werden alle Preisträger:innen mit ihren Projektideen in der Wettbewerbs-broschüre „MACHEN!2021“ vorgestellt.
Für Fragen stehen Ihnen von Radio Ginseng Herr Dr. Ulrich Burow unter info@radioginseng.de und von Radio free FM Herr Dominic Köstler, 0731 – 9386284 (bis Mitte September vertreten durch Timo Freudenreich) zur Verfügung.

Über Radio Ginseng:
Der Name Radio Ginseng weist bereits darauf hin, von und für wen das Programm gemacht wird: vor allem von und für lebenserfahrene Menschen der Generation 60+. Gleichzeitig wollen wir auch jüngere Menschen ansprechen und Radio Ginseng zu einem intergenerativen Radio entwickeln. Nach einer zweijährigen Vorbereitungsphase ging es Ende März 2021 auf Sendung. Das Programm ist im Internet zu hören – mit der Musik der Zielgruppe, mit Sendungen über interessante Persönlichkeiten bis hin zu Servicebeiträgen. Die ehrenamtlichen Macher:innen sind keine Radio-Profis, aber mit großem Enthusiasmus dabei.

Über Radio free FM:
Bereits seit 1995 sendet Radio free FM auf 102,6 MHz live und jeden Tag. Von Beginn an finanziert sich der Radiosender durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und einer Sockelförderung der Landesmedienanstalt. Knapp 400 Unterstützer zählt Radio free FM bisher, inklusive circa 140 ehrenamtlichen Redakteure. Heute kann sich das Team über zahlreiche Medienpreise und Förderungen freuen. Interessant ist, dass jeder die Chance hat, Teil des Teams zu werden oder gar eine ganz eigene Sendung zu betreuen. Die Themen erstrecken sich über eine große Bandbreite: von Umweltschutz über Menschenrechte bis hin zu Einwanderung. Sogar Kinder ab dem sechsten Lebensjahr erhalten eine Stimme im Radio und setzen sich somit schon früh mit medienbezogenen Themen auseinander.


Das Filmcamp Südwest ist ein Intensivtraining für junge Filmemacher*innen und Filmschaffende aus Rheinland-Pfalz, Hessen sowie Nordbaden. Aufgrund der Corona-Beschränkungen wird das Filmcamp Südwest 2021 als Online-Seminar mit insgesamt vier Sessions von jeweils 2 Std. angeboten.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Film Commission Nordbaden und dem Bildungszentrum BürgerMedien e.V. (BZBM).

Online-Anmeldung


PROGRAMM

MODUL 1: Die TV-Reportage
Dozent:
Marius Reichert (Moderator, Reporter, Live-Reporter – WDR/ARD/ZDF)

SESSION 1 | 23.11.2021 (Dienstag) | 18:00 – 20:00 Uhr
SESSION 2 | 24.11.2021 (Mittwoch) | 18:00 – 20:00 Uhr
SESSION 3 | 25.11.2021 (Donnerstag) | 18:00 – 20:00 Uhr

Um eine Reportage für die Zuschauer*innen attraktiv und spannend zu gestalten, müssen viele Kriterien berücksichtigt werden: Wie wähle ich ein packendes Thema aus? Wie und vor allem wo recherchiere ich? Welche Gesprächspartner wähle ich aus? An welche Zielgruppe richtet sich die Reportage? Wie ordne ich das Recherchematerial? Welche Schwerpunkte setze ich im Text? Wie baue ich eine Reportage auf? Wie steige ich in die Geschichte ein, wie aus? Welche Möglichkeiten gibt es, einen roten Faden zu spinnen? Welche multimedialen Möglichkeiten bieten sich an, um eine Reportage zu präsentieren?

MODUL 2: Dokumentarfilmproduktion – Grundlagen und Herausforderungen im Natur- und Tierfilm
Dozent*innen: Annette Scheurich & Mi-Yong Brehm (Marco Polo Film AG)

SESSION 4 | 30.11.2021 (Dienstag) | 18:00 – 20:00 Uhr

Natur-und Tierfilme sind ein spezielles Genre des Dokumentarfilms. Lange Drehzeiten, aufwändige Kameratechniken, tierische Protagonisten, die sich nicht an Regieanweisungen halten – es gibt einiges, was es in der Produktion zu beachten gibt.

Marco Polo Film produziert seit über 30 Jahren Dokumentarfilme aus den Bereichen Natur, Wissenschaft und Abenteuer. Die Geschäftsführerin Annette Scheurich und/oder die Producerin Mi-Yong Brehm stellen die verschiedenen Schritte einer Dokumentarfilmproduktion dar und beantworten Fragen der Teilnehmer*innen zum Alltag einer Filmproduktion.

Weitere Informationen unter: https://filmcampsuedwest.bz-bm.de/

 

                    


Du bist wichtig!

Deine Stimme soll gehört werden um auf Deine derzeitige persönliche Lage während der Pandemie hinzuweisen.

Wie geht es Dir derzeit und wie erlebst Du die Coronazeit? Was fehlt Dir besonders und was wünschst Du Dir? Beschreibe allen Deinen Lebensalltag anhand einer Videobotschaft und beantworte Fragen aus Deiner Sicht – Was geht gut und was geht gar nicht?

Video-Projekt 2021: „Junge Stimmen hörbar machen“

Junge Menschen werden in der Zeit der Corona-Pandemie zu wenig gehört und können oftmals nicht mitentscheiden. Sie tragen jedoch in erheblichem Maß zur Bekämpfung der Pandemie bei, indem sie sich an Auflagen halten und Beschlüsse unterstützen. Für uns lebt Demokratie von Beteiligung: Daher müssen junge Menschen in der Entscheidungsfindung eingebunden werden.

Wir möchten in diesem Projekt Deine Stimme hörbar machen, um damit auf Deine derzeitige persönliche Lage während der Pandemie hinweisen.

Zeig uns in einem von Dir selbst gestalteten Video, wie Du die Zeit der Pandemie erlebst!

Sag uns, wie es Dir derzeit geht, was Dir besonders fehlt und was Du Dir am meisten wünschst. Wir möchten einen Blick auf Deinen Lebensalltag werfen und zudem erfahren, wie Du selbst auf bestimmte Fragen antworten würdest und was aus Deiner Sicht gut bzw. schlecht läuft.

Mitmachen kannst Du ganz einfach …

Melde dich hier an:

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Nach der Anmeldung senden wir Dir die Zugangsdaten für das Upload-Portal zu. Lade dann Deine Videobotschaft zusammen mit der ausgefüllten Einverständniserklärung hoch. Der Anmeldeschluss ist der 21.10.2021.

Ein paar Tipps, die hilfreich sind:
– Stelle Dich kurz vor und nenne Deinen Namen, damit wir das Video der Einverständniserklärung zuordnen können!
– Am besten wäre Querformat, bitte vermeide Hochkant!
– Eine ruhige Umgebung hilft uns für den Ton.
– Etwas Abstand zum Hintergrund sieht besser aus.
– Auch wenn du vielleicht viel zu erzählen hast, versuche eine Länge von max. 3:00 Min. nicht zu überschreiten.
– Erzähle uns so offen, wie Du möchtest, wie es Dir während der Corona-Pandemie geht.

Gerne kannst Du Dir einige Fragen aus der Liste aussuchen und im Video beantworten:
– Wie geht es Dir gerade in der Pandemie?
– Was macht es mit Dir? Was fehlt Dir besonders?
– Was war das schlimmste Erlebnis, das Dir während der Pandemie passiert ist?
– Was war das schönste Erlebnis während der Pandemie?
– Welche Defizite und Schwächen unserer Demokratie hat die Pandemie offen gelegt? Welche Lehren sollten wir ziehen, um unsere Demokratie zu stärken?
– Wenn Dich Politiker*innen fragen würden, welche politischen Entscheidungen falsch oder angemessen waren, was würdest Du antworten?
– Wie würdest du deine Schule/Hochschule durch die neuen Erkenntnisse während der Corona-Zeit zukünftig gestalten?
– Gibt es für Dich auch etwas Positives, das Du aus der Zeit der Pandemie „mitnehmen“ kannst? Hat sich etwas für Dich verbessert?

Werde Teil einer Community! | Vernetze Dich mit anderen! | Deine Stimme wird gehört!

Die Videobotschaften der Teilnehmer*innen werden mit Deiner Zustimmung über die Webseite https://demokratie-gewinnt.rlp.de und über die Offenen Kanäle in Rheinland-Pfalz und deren YouTube-Kanäle verbreitet. Die Beiträge werden auch an rheinland-pfälzische Politiker*innen und Entscheidungsträger*innen weitergeleitet und dienen als Grundlage für Online-Workshops, die anlässlich des Demokratietages 2021 am 28. Oktober 2021 organisiert werden.

Probleme beim Hochladen? Fragen zu dem Projekt? Bitte Mail an: info@bz-bm.de


Hintergrund:
Das Bündnis „Demokratie gewinnt!“ / Demokratie-Tag Rheinland-Pfalz, in Verantwortung der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, wird getragen von einem breiten Bündnis aus zivilgesellschaftlichen und staatlichen Einrichtungen des Landes Rheinland-Pfalz.


Aktive mediale Teilhabe ist die Leidenschaft vieler Hundert Ehrenamtlicher in 18 Offenen Kanälen in Rheinland-Pfalz. Jedes Jahr trifft sich die Bürgermedien-Community zum OK Tag, am 9. Oktober 2021 unter dem Motto „Meinungsvielfalt entsteht durch Mitmachen“ im Technik-Museum in Speyer.

 

 

Uli Peters, Vorsitzender von OK54 Trier und Technikfachmann des OK-Landesverbands, wurde beim OK-Tag 2021 im Technik-Museum Speyer mit einem BZBM-Preis für herausragende ehrenamtliche Leistungen geehrt.

BZBM-Preis für Uli Peters

Auszug aus der Laudatio:

Viele kennen Ulrich Peters seit Jahren. Er ist als junger Mann zum Offenen Kanal Trier gekommen und war – es handelt sich um das Ende der 90er – bereits als Schüler im OK aktiv und hat in jungen Jahren den heutigen OK54 zum Vorreiter in vielen technischen Dingen entwickelt. Noch vor kommerziellen Sendern hat er mit intelligenter Steuerung eine erste quasi automatische Sendeabwicklung entwickelt.

Ulrich Peters hat diese Zeit im OK schon in frühen Jahren genutzt, um technisch Neues auszuprobieren und zu testen, zu experimentieren und zu automatisieren. Meistens war er 2-4 Jahren mit seinen technischen Ideen und Entwicklungen Vorreiter, bis es sich auch sonst im Land zum „Status Quo“ oder zur „Markenreife“ entwickelte.

Aus dem Hobby wurde schließlich sein Beruf und er hat das Gleiche, was er jahrelang im OK erprobt und getestet hat, auch bei seinem jetzigen Arbeitgeber, einem öffentlich-rechtlichen Sender in einem benachbarten Bundesland angewandt. Sein Motto: Mit den vorhandenen technischen Mitteln das Maximale herausholen, um dadurch Ressourcen zu sparen und gleichzeitig die Qualität zu erhöhen.

Der Beruf ist das Eine, das Ehrenamt im Offenen Kanal ist bis heute geblieben. Bei OK54 wurde er nach dem Tod seines engen Freundes und auch Mentors Otto Scholer zum Vorsitzenden gewählt, zuvor war Uli Peters über ein Jahrzehnt und länger für die gesamte Technik im OK54 verantwortlich. Denn das gemeinsam Geschaffene, das „Modell Trier“ wird bis heute kontinuierlich weiterentwickelt.

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Wolfgang Schuch, ehemaliger Vorsitzender von rheinlOKal Speyer von 1999 bis 2021, wurde in seiner Heimatstadt ebenfalls mit einem BZBM-Preis für herausragende ehrenamtliche Leistungen geehrt.

BZBM-Preis für Wolfgang Schuch

Auszug aus der Laudatio:

Wolfgang Schuch fand früh über seine Mitarbeit bei den Pfadfinder*innen zum Offenen Kanal Speyer, 1999 wurde er OK-Vorsitzender und blieb das 22 Jahre lang.

Dass er einen langen Atem hat, beweist auch die Durchführung von fast 30 „Medienwochen für Kids“, die er federführend jeweils in den Osterferien mit Unterstützung von Franz Ganninger und wechselnden Ehrenamtlichen anbot.

Inspiriert durch seine berufliche Tätigkeit in der Seniorenarbeit leitetet der OK-Vorsitzende jahrelang die Produktionsgruppe des Seniorenmagazins an. Auf das Seniorenmagazin folgte das Lokalmagazin „My Speyer“ (SPRICH: MEI SCHBEYER).

Seit die Speyerer Stadtratssitzungen live gesendet werden, ist Wolfgang Schuch ganz selbstverständlich der Hauptorganisator der Übertragungen für die Speyerer Bevölkerung.

Neben vielen Produktionen mit Gruppen, für die er die Sendeverantwortung übernahm, erstellte Wolfgang Schuch aufgrund seines Interesses vor allem für kulturelle, soziale und politische Themen unzählige Beiträge, entweder alleine oder zusammen mit seiner Frau Maria Herbes-Schuch. Dass er damit jedes Jahr die Sendestatistik in Speyer mit Abstand anführt, ist kaum verwunderlich.

Unter seiner Ägide wurde die wöchentliche Teambesprechung eingeführt, die sich inzwischen zum offenen Montagstreffen der Aktiven ausgeweitet hat.

Und als wäre das alles nicht schon mehr als Grund genug, Wolfgang Schuch für sein jahrzehntelanges Engagement im OK zu ehren, ist ihm zusätzlich etwas gelungen, was jedem Verein zu wünschen ist: Eine gute Nachfolge für die Vorstandschaft zu finden!

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Überreicht wurden die Preise vom Stellvertretenden Vorsitzenden des BZBM (Bildungszentrum BürgerMedien) Dr. Carsten Rees und von Stefanie Seiler, der Oberbürgermeisterin von Speyer.

Dr. Carsten Rees (Stellvertretender Vorsitzender des BZBM)

 

Dr. Marc Jan Eumann, Albrecht Bähr, Stefanie Seiler, Alexander Schweitzer beim OK Tag 2021

 

Albrecht Bähr, Vorsitzender der Versammlung und des BZBM

„Die Offenen Kanäle, sie sind ein Markenzeichen der Medienanstalt Rheinland-Pfalz!“ rief Albrecht Bähr zum Abschluss aus. Er lüftete auch das Geheimnis, wo der OK-Tag 2022 stattfinden wird: Im nächsten Jahr wird die jährliche Festversammlung der Bürgermedienaktiven in die Südwestpfalz wandern – der genaue Ort steht noch nicht fest.

 

Stream der kompletten Veranstaltung (Beginn bei 24:00 Min.)

Tagesprogramm (PDF)


Die Corona-Pandemie ist dafür verantwortlich, dass die meisten Seminare und Workshops rein digital angeboten werden. Was viele jedoch noch gar nicht in ihre Überlegung einbezogen haben, ist die Umwandlung in hybride Formen.

Damit ist jedoch keine Notlösung im Stil einer klassischen Videokonferenz gemeint, sondern ein spannendes  Seminar,  das es dank moderner Technik und geschickter Dramaturgie schafft, Teilnehmer*innen vor Ort als auch gleichzeitig daheim zu fesseln. Fast schon ein Garant für die Aufmerksamkeit der Teilnehmer*innen ist Interaktion. Die Teilnehmenden benötigen deshalb viele Möglichkeiten, sich selbst während der Veranstaltung aktiv einzubringen. Es gibt bereits eine Vielzahl an digitalen Tools, die es auch bei großen Gruppen ermöglichen, die Teilnehmer*innen individuell zu aktivieren. Die Herausforderung besteht darin, die Teilnehmer*innen onsite mit den Teilnehmer*innen online so geschickt zu verbinden, dass ein gemeinsames Seminarerlebnis entsteht.

Tom Ritschel erklärt die Grundlagen von Online-Interaktion, wie man durch hybride Veranstaltungen Abwechslung ins Spiel bringt, welche Formate denkbar sind und welche Methoden und Tools notwendig sind, damit das hybride Seminar erfolgreich durchgeführt werden kann.

Tom Ritschel ist Lernender, Erwachsenenbildner, Trainer, Coach und Prozessbegleiter für Lehrende, Selbstständigen und Unternehmen.

Termin:
05.10.2021 (Dienstag)

Uhrzeit:
18:00 – 20:00 Uhr

Ort:
online

>>Online-Anmeldung<<


Es ist das erste DOKtreff nach der Sommerpause! In den 60 Minuten des Online-Seminars werden jeweils drei konkrete Ideen, Projekte oder Aktionen präsentiert.

Diesmal wird der WDR-Live Reporter Marius Reichert von seinen Eindrücken aus dem Flutgebiet und über seine ehrenamtliche Mitarbeit beim AHRTALRADIO berichten. Danach wird Dominik Skiba den Hackerangriff auf den OK4 beleuchten und abschließend werden Victoria Kretzler, Anton Kramer und Max Idler erklären, wie sie in das neue FSJ gestartet sind und wie der erste TV-Bericht „Vertreibung aus dem Paradies“ entstanden ist.

>>Online-Anmeldung<<

Programm:

17:15 – 17:30 Uhr: Techniktest

17:30 Uhr: Begrüßung (Ronald Senft | BZBM)

17:35 – 17:45 Uhr: Die Flutkatastrophe und das AHRTALRADIO
Marius Reichert | Moderator, Reporter, Live-Reporter WDR

17:50 – 18:00 Uhr: IT-Angriff auf die Sendetechnik von OK4
Dominik Skiba | OK4 – Adenau

18:05 – 18:15 Uhr: Vertreibung aus dem Paradies
Victoria Kretzler | FSK rheinlOKal Speyer
Anton Kramer | FSJ OK Weinstraße – Studio Landau
Max Idler | FSJ rheinlOKal Worms


Neben den Allroundern unter den Wahlhilfetools zur Bundestagswahl 2021 haben verschiedene Organisationen zu dieser Bundestagswahl auch themenspezifische „Wahl-O-Maten“ entwickelt.

 

 

1. Sie haben sich noch nicht ganz entschieden, wen Sie am Sonntag wählen wollen? Eine Orientierung zu netzpolitischen Themen bietet der Digital-O-Mat.

Digital-O-Mat

2. Wie soll es mit der Gleichberechtigung weitergehen? Der Parteiencheck „Wahltraut“ widmet sich besonders den Rechten von LGBTQIA+, Anti-Rassismus und Inklusion.

Wahltraut (#stattblumen)

3. Wie steht es mit der Agrarpolitik? Das Landwirtschaftsmagazin agrarheute hilft mit seinem „agrar-O-Mat“ all jenen, die sich besonders für agrarpolitische Positionen interessieren.

agrar-O-Mat (agrarheute)

4. Was sagen die Parteien zum Klima? Eine Reihe gemeinnütziger Organisationen haben den „Klimawahlcheck“ ins Leben gerufen. Für alle, denen die Umwelt am Herzen liegt.

Klimawahlcheck (Klima-Allianz Deutschland, GermanZero, NABU)

5. Soziale Politik für mich? Der „Sozial-O-Mat“ stellt die Positionen der Parteien zu Arbeit, Gesundheit, Familie und Kinder sowie Migration in den Vordergrund.

Sozial-O-Mat (Diakonie)


Mit einem zweitägigen Intensivtraining in der Medienanstalt Rheinland-Pfalz startet diese Woche das Einführungsseminar für alle Freiwilligen in den Offenen Kanälen (OKs). In den kommenden zwei Wochen werden die Freiwilligen in Präsenz- und Online-Kursen fit gemacht für die Videoarbeit in den OKs. Das Kennenlernen und Ausprobieren vom Kamera- und Mikrofon-Technik stand im Mittelpunkt des Seminars unter der Leitung von Mediengestalterin Judy Axmann (Mitglied im Vorstand von naheTV | Studio Idar-Oberstein und OK:TV Mainz) und Lukas Herzog, beruflich wissenschaftlicher Mitarbeiter und technischer Referent im Journalistischen Seminar der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und im Ehrenamt tätig als Vorsitzender von naheTV | Studio Idar-Oberstein und Vorstandsmitglied bei OK:TV Mainz als Studioleiter und Beauftragter für CampusTV. Das Bildungszentrum BürgerMedien ist für die Organisation und Verwaltung der FSJ-Stellen verantwortlich.

Der Direktor der Medienanstalt, Dr. Marc Jan Eumann begrüßte den neuen Jahrgang am Montagmorgen und zeigte die Themen und Arbeitsfelder der Medienanstalt Rheinland Pfalz auf. Er lud die Freiwilligen ein, sich als wichtigen Teil der Medienanstalt zu sehen und sich untereinander zu vernetzen.
Einführungsseminar für die Freiwilligen in den Offenen Kanälen

Einführung in Kamera-Technik

Neben Vorträgen über die Regeln gelungener Bildgestaltung und Tipps für Interviews stand Praxisarbeit auf dem Programm. In Gruppen wurden Einstellungen an Kameras erprobt und Interviews geführt. Am zweiten Tag des Crashkurses ging es um redaktionelle Arbeit: Recherche, Drehplanung und Schreibe eines Treatments. Am Nachmittag folgten Workshops in Kleingruppen zu den Themen Mikrofonierung und Lichtgestaltung.

In der kommenden Woche produzieren die Freiwilligen nun ihre ersten Beiträge für die OKs, flankiert von gemeinsamen Videokonferenzen mit Inputs zu den Themen Montage, Einstellung für Schnitt und Export sowie Lautheitsmessung. Am Freitag, den 24.09.2021 werden die fertigen Beiträge präsentiert und anschließend in den OKs ausgestrahlt.

Zum neuen Jahrgang zählen 14 junge Menschen, die ein Freiwillige Soziales Jahr absolvieren, drei Personen, die ein Freiwilliges Ökologisches Jahr erleben, eine Absolventin des Bundesfreiwilligendienstes, eine neue Auszubildende aus dem OK Speyer sowie zwei Praktikant*innen von m+b.com. Am Seminar nahmen zum Schutz vor Corona-Infektionen nur geimpfte, getestete oder genesene Personen teil.

Bildergalerie zum Einführungsseminar auf Facebook

Auf dem Gruppenfoto sind zu sehen:

vl.n.r, 1. Reihe: Judy Axmann (Seminarleitung), Anna-Maria Piel (FÖJ, OK Ludwigshafen), Jasmine Peter (Sportbund Rheinhessen, OK:TV Mainz), Saskia Schleyer (FSJ, Stiftung MKFS), Marlene Baumung (Kath. Erwachsenenbildung, OK:TV Mainz), Victoria Kretzler (OK Speyer), Anastasia Stephan (FSJ, OK:TV Mainz), Dr. Marc Jan Eumann (Direktor der Medienanstalt Rheinland-Pfalz), Florian Stibitz (FSJ, naheTV), Hanna Neuhaus (Auzubildende, OK Speyer), Elisabeth Behle (FSJ, OK54 Bürgerrundfunk)

vl.n.r, 2. Reihe: Lukas Herzog (Seminarleitung), Lucy Hoen (Koblenz – OK4), Hannah Käser (FSJ, OK:TV Mainz, Trägerverein), Theresa Häcker (Johannes-Gutenberg-Uni Mainz, OK:TV Mainz), Lara Gerstenschläger (FÖJ Nationalpark Hunsrück-Hochwald, Wasserwissenswerk), Yannick Hammann (FÖJ Nationalpark Hunsrück-Hochwald & naheTV Studio Idar-Oberstein), Maximilian Idler (FSJ, OK Worms), Anton Kramer (FSJ, OK Weinstraße), Helen Mathes (Praktikantin m+b.com), Luisa Zoermer (Praktikantin m+b.com), Jeanne Pasewald (Bundesfreiwilligendienst, OK Kaiserslautern), Konstantin Zierbart (FSJ, OK Kaiserslautern)


Nach der Flut standen wir vor Trümmern, Schlamm und vielen Fragen, wie es wohl weiter gehen soll und kann (siehe BZBM-News vom 03.08.2021).

Unser Schriftführer und langjähriger Filmwerkstättler Michael hatte die Idee sein berufliches Netzwerk in Köln zu aktivieren und fragte, ob der ein oder andere eventuell ungenutzte PC-Bildschirme, Tische oder Kameras habe. Es kam viel Feedback und schnell kam die Frage auf „Hey, Kameras oder Möbel habe ich leider nicht, aber kann man euch auch finanziell unterstützen?“. Und so nahm alles seinen Lauf. Der BRF wurde auf uns aufmerksam, fragte ein Interview an und die Anfrage erreichte schnell Ostbelgien.

Das Medienzentrum aktivierte sein Netzwerk, zahlreiche Privatpersonen boten Tische, Stühle, Bildschirme und Büromaterial an und schnell kam ein beachtliche Menge an Sachspenden zusammen, die der Filmwerkstatt helfen wird, schnell wieder auf die Beine zu kommen.

Besonderer Dank geht an das Medienzentrum der DG in zweierlei Hinsicht: Zum einen für die Koordination und Kontaktaufnahme mit ihren Partnern der Medienanstalt Rheinland-Pfalz, von denen wir hochwertiges technisches Equipment, Kameras, Bildschirme, Monitorboxen und Lampen gestiftet bekommen haben und zum anderen für die unkomplizierte Hilfe in Sachen Räumlichkeiten. So war es möglich die Filmwerkstatt pünktlich zum Schulstart in den Räumen der Medienwerkstatt des Medienzentrums und mit neuem Equipment ausgestattet, starten zu lassen.

Weiter kam durch Geldspenden ein vierstelliger Geldbatrag zusammen, mit dem wir die ersten Schnitt-PCs für die Kinder und Jugendlichen finanzieren konnten.

Wir möchten uns in dem Sinne ganz herzlich bei allen Beteiligten an dieser Solidaritätswelle bedanken! Bei jeder Person die in Form von Sach- oder Geldspenden geholfen hat, bei Kollegen von Warner Bos. TV Deutschland, bei jeder helfenden Hand bei den Aufräumarbeiten, bei Rita, Peter und Thomas vom Medienzentrum, bei Christian Köllmer und Herrn Dr. Marc Jan Eumann von der Medienanstalt Rheinland-Pfalz, bei Lena Orban vom BRF, sowie bei unseren Mitgliedern, die zum Start zahlreich erschienen sind und uns zeigen: die Zeit, die wir in die Filmwerkstatt investieren, lohnt sich! Danke!

Weiter geht es bis auf weiteres im Medienzentrum, neue Räumlichkeiten konkretisieren sich bereits und wir hoffen, dass wir im Laufe der nächsten Monate eine „neue“ Normalität wiederherstellen können.

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Der OK-Tag 2021 findet am 9. Oktober 2021 in Speyer statt. Damit der OK-Tag unter den gegebenen  Rahmenbedingungen besser geplant werden kann, ist eine Online-Anmeldung – wie Sie es aus den Vorjahren kennen – leider nicht möglich. Die Vertreter*innen der Offenen Kanäle werden von der Medienanstalt Rheinland-Pfalz persönlich angeschrieben.

Die Veranstaltung wird außerdem live übertragen und kann bequem von zuhause aus verfolgt werden. Die Gewinnerbeiträge aus dem Bürgermedienpreis inklusive Online-Voting (Publikumspreis) werden dann im Rahmen der Veranstaltung bekannt gegeben.

Das Online-Voting zum diesjährigen Publikumspreis ist bereits gestartet. Bis zum 30. September kann hier abgestimmt und mitgefiebert werden. Wir hoffen, dass die Produzent*innen für die jeweiligen Nominierungen viele Unterstützer*innen gewinnen können und das Team vom BZBM drückt allen schon heute die Daumen!

Weitere Informationen zur Veranstaltung folgen in den nächsten Tagen!


Radio Ginseng aus Grünheide gewinnt Ideenwettbewerb des Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer „MACHEN!2021“ – Kooperation mit Radio free FM aus Ulm

Große Auszeichnung für das Team des Internetradios Radio Ginseng aus Grünheide (Brandenburg): Der Verein Radio Ginseng e.V. hat den Ideenwettbewerb „MACHEN!2021“ gewonnen. Der Wettbewerb wurde ausgeschrieben vom Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Marco Wanderwitz. Radio Ginseng gewann den 1. Preis in der Kategorie „Ost-West-Partnerschaften – Gemeinsamkeiten entdecken“. Ziel des Wettbewerbs ist es, das vielfältige Engagement in den neuen Bundesländern sichtbarer zu machen, zu würdigen und die Umsetzung gemeinwohlorientierter Projekte zu unterstützen.

Eine unabhängige Jury hatte das eingereichte Konzept von Radio Ginseng „Kooperation WOST – Eine ost-westliche Radiopartnerschaft“ als preiswürdig eingestuft. Das Konzept wird in Kooperation gemeinsam mit dem freien Bürgerradio „Radio free FM“ aus Ulm (Baden-Württemberg) realisiert. Zwischen beiden nichtkommerziellen Radiosendern besteht bereits eine Zusammenarbeit.

30 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung wollen Radio Ginseng und Radio free FM mit ihrem Projekt „Kooperation WOST“ gegenseitiges Verständnis fördern. Das Projekt umfasst neben dem weiteren persönlichen Austausch über Lebensläufe in verschiedenen gesellschaftlichen Systemen vor allem die gemeinsame Gestaltung einer Programmserie. Dazu gehören Beschreibungen der Lebenswege vor allem der Generation 60 plus in Ost und West.

Dr. Ulrich Burow, Vorsitzender des Vereins Radio Ginseng: „Wir freuen uns riesig über diese Auszeichnung. Es ist großartig, dass unser Projekt eine solche Anerkennung erfährt. Gemeinsam mit Radio free FM aus Ulm wollen wir Geschichten von Menschen erzählen und wie sich deren Leben mit der deutschen Einheit verändert hat. Wir wollen über das Gemeinsame und das Unterschiedliche berichten und damit den Weg für ein besseres Verständnis ebnen.“

Timo Freudenreich, Geschäftsführer von Radio free FM: „Da wir die Entstehung von Radio Ginseng durch unsere langjährigen Radio-Erfahrungen begleiten konnten, ist jetzt das gemeinsame Projekt das i-Tüpfelchen auf einer hoffentlich langanhaltenden Radiofreundschaft. Mir ist es wichtig, gegenseitige Vorurteile zwischen Ost und West abzubau-en und vor allem voneinander zu lernen.“

Die Preisträger:innen von „MACHEN!2021“ der jeweiligen Wettbewerbskategorien werden in kurzen Videoclips porträtiert. Diese werden auf der Webseite des Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer abrufbar sein. Ende September werden alle Preisträger:innen mit ihren Projektideen in der Wettbewerbs-broschüre „MACHEN!2021“ vorgestellt.
Für Fragen stehen Ihnen von Radio Ginseng Herr Dr. Ulrich Burow unter info@radioginseng.de und von Radio free FM Herr Dominic Köstler, 0731 – 9386284 (bis Mitte September vertreten durch Timo Freudenreich) zur Verfügung.

Über Radio Ginseng:
Der Name Radio Ginseng weist bereits darauf hin, von und für wen das Programm gemacht wird: vor allem von und für lebenserfahrene Menschen der Generation 60+. Gleichzeitig wollen wir auch jüngere Menschen ansprechen und Radio Ginseng zu einem intergenerativen Radio entwickeln. Nach einer zweijährigen Vorbereitungsphase ging es Ende März 2021 auf Sendung. Das Programm ist im Internet zu hören – mit der Musik der Zielgruppe, mit Sendungen über interessante Persönlichkeiten bis hin zu Servicebeiträgen. Die ehrenamtlichen Macher:innen sind keine Radio-Profis, aber mit großem Enthusiasmus dabei.

Über Radio free FM:
Bereits seit 1995 sendet Radio free FM auf 102,6 MHz live und jeden Tag. Von Beginn an finanziert sich der Radiosender durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und einer Sockelförderung der Landesmedienanstalt. Knapp 400 Unterstützer zählt Radio free FM bisher, inklusive circa 140 ehrenamtlichen Redakteure. Heute kann sich das Team über zahlreiche Medienpreise und Förderungen freuen. Interessant ist, dass jeder die Chance hat, Teil des Teams zu werden oder gar eine ganz eigene Sendung zu betreuen. Die Themen erstrecken sich über eine große Bandbreite: von Umweltschutz über Menschenrechte bis hin zu Einwanderung. Sogar Kinder ab dem sechsten Lebensjahr erhalten eine Stimme im Radio und setzen sich somit schon früh mit medienbezogenen Themen auseinander.


Das Filmcamp Südwest ist ein Intensivtraining für junge Filmemacher*innen und Filmschaffende aus Rheinland-Pfalz, Hessen sowie Nordbaden. Aufgrund der Corona-Beschränkungen wird das Filmcamp Südwest 2021 als Online-Seminar mit insgesamt vier Sessions von jeweils 2 Std. angeboten.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Film Commission Nordbaden und dem Bildungszentrum BürgerMedien e.V. (BZBM).

Online-Anmeldung


PROGRAMM

MODUL 1: Die TV-Reportage
Dozent:
Marius Reichert (Moderator, Reporter, Live-Reporter – WDR/ARD/ZDF)

SESSION 1 | 23.11.2021 (Dienstag) | 18:00 – 20:00 Uhr
SESSION 2 | 24.11.2021 (Mittwoch) | 18:00 – 20:00 Uhr
SESSION 3 | 25.11.2021 (Donnerstag) | 18:00 – 20:00 Uhr

Um eine Reportage für die Zuschauer*innen attraktiv und spannend zu gestalten, müssen viele Kriterien berücksichtigt werden: Wie wähle ich ein packendes Thema aus? Wie und vor allem wo recherchiere ich? Welche Gesprächspartner wähle ich aus? An welche Zielgruppe richtet sich die Reportage? Wie ordne ich das Recherchematerial? Welche Schwerpunkte setze ich im Text? Wie baue ich eine Reportage auf? Wie steige ich in die Geschichte ein, wie aus? Welche Möglichkeiten gibt es, einen roten Faden zu spinnen? Welche multimedialen Möglichkeiten bieten sich an, um eine Reportage zu präsentieren?

MODUL 2: Dokumentarfilmproduktion – Grundlagen und Herausforderungen im Natur- und Tierfilm
Dozent*innen: Annette Scheurich & Mi-Yong Brehm (Marco Polo Film AG)

SESSION 4 | 30.11.2021 (Dienstag) | 18:00 – 20:00 Uhr

Natur-und Tierfilme sind ein spezielles Genre des Dokumentarfilms. Lange Drehzeiten, aufwändige Kameratechniken, tierische Protagonisten, die sich nicht an Regieanweisungen halten – es gibt einiges, was es in der Produktion zu beachten gibt.

Marco Polo Film produziert seit über 30 Jahren Dokumentarfilme aus den Bereichen Natur, Wissenschaft und Abenteuer. Die Geschäftsführerin Annette Scheurich und/oder die Producerin Mi-Yong Brehm stellen die verschiedenen Schritte einer Dokumentarfilmproduktion dar und beantworten Fragen der Teilnehmer*innen zum Alltag einer Filmproduktion.

Weitere Informationen unter: https://filmcampsuedwest.bz-bm.de/

 

                    


Du bist wichtig!

Deine Stimme soll gehört werden um auf Deine derzeitige persönliche Lage während der Pandemie hinzuweisen.

Wie geht es Dir derzeit und wie erlebst Du die Coronazeit? Was fehlt Dir besonders und was wünschst Du Dir? Beschreibe allen Deinen Lebensalltag anhand einer Videobotschaft und beantworte Fragen aus Deiner Sicht – Was geht gut und was geht gar nicht?

Video-Projekt 2021: „Junge Stimmen hörbar machen“

Junge Menschen werden in der Zeit der Corona-Pandemie zu wenig gehört und können oftmals nicht mitentscheiden. Sie tragen jedoch in erheblichem Maß zur Bekämpfung der Pandemie bei, indem sie sich an Auflagen halten und Beschlüsse unterstützen. Für uns lebt Demokratie von Beteiligung: Daher müssen junge Menschen in der Entscheidungsfindung eingebunden werden.

Wir möchten in diesem Projekt Deine Stimme hörbar machen, um damit auf Deine derzeitige persönliche Lage während der Pandemie hinweisen.

Zeig uns in einem von Dir selbst gestalteten Video, wie Du die Zeit der Pandemie erlebst!

Sag uns, wie es Dir derzeit geht, was Dir besonders fehlt und was Du Dir am meisten wünschst. Wir möchten einen Blick auf Deinen Lebensalltag werfen und zudem erfahren, wie Du selbst auf bestimmte Fragen antworten würdest und was aus Deiner Sicht gut bzw. schlecht läuft.

Mitmachen kannst Du ganz einfach …

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Nach der Anmeldung senden wir Dir die Zugangsdaten für das Upload-Portal zu. Lade dann Deine Videobotschaft zusammen mit der ausgefüllten Einverständniserklärung hoch. Der Anmeldeschluss ist der 21.10.2021.

Ein paar Tipps, die hilfreich sind:
– Stelle Dich kurz vor und nenne Deinen Namen, damit wir das Video der Einverständniserklärung zuordnen können!
– Am besten wäre Querformat, bitte vermeide Hochkant!
– Eine ruhige Umgebung hilft uns für den Ton.
– Etwas Abstand zum Hintergrund sieht besser aus.
– Auch wenn du vielleicht viel zu erzählen hast, versuche eine Länge von max. 3:00 Min. nicht zu überschreiten.
– Erzähle uns so offen, wie Du möchtest, wie es Dir während der Corona-Pandemie geht.

Gerne kannst Du Dir einige Fragen aus der Liste aussuchen und im Video beantworten:
– Wie geht es Dir gerade in der Pandemie?
– Was macht es mit Dir? Was fehlt Dir besonders?
– Was war das schlimmste Erlebnis, das Dir während der Pandemie passiert ist?
– Was war das schönste Erlebnis während der Pandemie?
– Welche Defizite und Schwächen unserer Demokratie hat die Pandemie offen gelegt? Welche Lehren sollten wir ziehen, um unsere Demokratie zu stärken?
– Wenn Dich Politiker*innen fragen würden, welche politischen Entscheidungen falsch oder angemessen waren, was würdest Du antworten?
– Wie würdest du deine Schule/Hochschule durch die neuen Erkenntnisse während der Corona-Zeit zukünftig gestalten?
– Gibt es für Dich auch etwas Positives, das Du aus der Zeit der Pandemie „mitnehmen“ kannst? Hat sich etwas für Dich verbessert?

Werde Teil einer Community! | Vernetze Dich mit anderen! | Deine Stimme wird gehört!

Die Videobotschaften der Teilnehmer*innen werden mit Deiner Zustimmung über die Webseite https://demokratie-gewinnt.rlp.de und über die Offenen Kanäle in Rheinland-Pfalz und deren YouTube-Kanäle verbreitet. Die Beiträge werden auch an rheinland-pfälzische Politiker*innen und Entscheidungsträger*innen weitergeleitet und dienen als Grundlage für Online-Workshops, die anlässlich des Demokratietages 2021 am 28. Oktober 2021 organisiert werden.

Probleme beim Hochladen? Fragen zu dem Projekt? Bitte Mail an: info@bz-bm.de


Hintergrund:
Das Bündnis „Demokratie gewinnt!“ / Demokratie-Tag Rheinland-Pfalz, in Verantwortung der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, wird getragen von einem breiten Bündnis aus zivilgesellschaftlichen und staatlichen Einrichtungen des Landes Rheinland-Pfalz.


Aktive mediale Teilhabe ist die Leidenschaft vieler Hundert Ehrenamtlicher in 18 Offenen Kanälen in Rheinland-Pfalz. Jedes Jahr trifft sich die Bürgermedien-Community zum OK Tag, am 9. Oktober 2021 unter dem Motto „Meinungsvielfalt entsteht durch Mitmachen“ im Technik-Museum in Speyer.

 

 

Uli Peters, Vorsitzender von OK54 Trier und Technikfachmann des OK-Landesverbands, wurde beim OK-Tag 2021 im Technik-Museum Speyer mit einem BZBM-Preis für herausragende ehrenamtliche Leistungen geehrt.

BZBM-Preis für Uli Peters

Auszug aus der Laudatio:

Viele kennen Ulrich Peters seit Jahren. Er ist als junger Mann zum Offenen Kanal Trier gekommen und war – es handelt sich um das Ende der 90er – bereits als Schüler im OK aktiv und hat in jungen Jahren den heutigen OK54 zum Vorreiter in vielen technischen Dingen entwickelt. Noch vor kommerziellen Sendern hat er mit intelligenter Steuerung eine erste quasi automatische Sendeabwicklung entwickelt.

Ulrich Peters hat diese Zeit im OK schon in frühen Jahren genutzt, um technisch Neues auszuprobieren und zu testen, zu experimentieren und zu automatisieren. Meistens war er 2-4 Jahren mit seinen technischen Ideen und Entwicklungen Vorreiter, bis es sich auch sonst im Land zum „Status Quo“ oder zur „Markenreife“ entwickelte.

Aus dem Hobby wurde schließlich sein Beruf und er hat das Gleiche, was er jahrelang im OK erprobt und getestet hat, auch bei seinem jetzigen Arbeitgeber, einem öffentlich-rechtlichen Sender in einem benachbarten Bundesland angewandt. Sein Motto: Mit den vorhandenen technischen Mitteln das Maximale herausholen, um dadurch Ressourcen zu sparen und gleichzeitig die Qualität zu erhöhen.

Der Beruf ist das Eine, das Ehrenamt im Offenen Kanal ist bis heute geblieben. Bei OK54 wurde er nach dem Tod seines engen Freundes und auch Mentors Otto Scholer zum Vorsitzenden gewählt, zuvor war Uli Peters über ein Jahrzehnt und länger für die gesamte Technik im OK54 verantwortlich. Denn das gemeinsam Geschaffene, das „Modell Trier“ wird bis heute kontinuierlich weiterentwickelt.

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Wolfgang Schuch, ehemaliger Vorsitzender von rheinlOKal Speyer von 1999 bis 2021, wurde in seiner Heimatstadt ebenfalls mit einem BZBM-Preis für herausragende ehrenamtliche Leistungen geehrt.

BZBM-Preis für Wolfgang Schuch

Auszug aus der Laudatio:

Wolfgang Schuch fand früh über seine Mitarbeit bei den Pfadfinder*innen zum Offenen Kanal Speyer, 1999 wurde er OK-Vorsitzender und blieb das 22 Jahre lang.

Dass er einen langen Atem hat, beweist auch die Durchführung von fast 30 „Medienwochen für Kids“, die er federführend jeweils in den Osterferien mit Unterstützung von Franz Ganninger und wechselnden Ehrenamtlichen anbot.

Inspiriert durch seine berufliche Tätigkeit in der Seniorenarbeit leitetet der OK-Vorsitzende jahrelang die Produktionsgruppe des Seniorenmagazins an. Auf das Seniorenmagazin folgte das Lokalmagazin „My Speyer“ (SPRICH: MEI SCHBEYER).

Seit die Speyerer Stadtratssitzungen live gesendet werden, ist Wolfgang Schuch ganz selbstverständlich der Hauptorganisator der Übertragungen für die Speyerer Bevölkerung.

Neben vielen Produktionen mit Gruppen, für die er die Sendeverantwortung übernahm, erstellte Wolfgang Schuch aufgrund seines Interesses vor allem für kulturelle, soziale und politische Themen unzählige Beiträge, entweder alleine oder zusammen mit seiner Frau Maria Herbes-Schuch. Dass er damit jedes Jahr die Sendestatistik in Speyer mit Abstand anführt, ist kaum verwunderlich.

Unter seiner Ägide wurde die wöchentliche Teambesprechung eingeführt, die sich inzwischen zum offenen Montagstreffen der Aktiven ausgeweitet hat.

Und als wäre das alles nicht schon mehr als Grund genug, Wolfgang Schuch für sein jahrzehntelanges Engagement im OK zu ehren, ist ihm zusätzlich etwas gelungen, was jedem Verein zu wünschen ist: Eine gute Nachfolge für die Vorstandschaft zu finden!

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Überreicht wurden die Preise vom Stellvertretenden Vorsitzenden des BZBM (Bildungszentrum BürgerMedien) Dr. Carsten Rees und von Stefanie Seiler, der Oberbürgermeisterin von Speyer.

Dr. Carsten Rees (Stellvertretender Vorsitzender des BZBM)

 

Dr. Marc Jan Eumann, Albrecht Bähr, Stefanie Seiler, Alexander Schweitzer beim OK Tag 2021

 

Albrecht Bähr, Vorsitzender der Versammlung und des BZBM

„Die Offenen Kanäle, sie sind ein Markenzeichen der Medienanstalt Rheinland-Pfalz!“ rief Albrecht Bähr zum Abschluss aus. Er lüftete auch das Geheimnis, wo der OK-Tag 2022 stattfinden wird: Im nächsten Jahr wird die jährliche Festversammlung der Bürgermedienaktiven in die Südwestpfalz wandern – der genaue Ort steht noch nicht fest.

 

Stream der kompletten Veranstaltung (Beginn bei 24:00 Min.)

Tagesprogramm (PDF)


Die Corona-Pandemie ist dafür verantwortlich, dass die meisten Seminare und Workshops rein digital angeboten werden. Was viele jedoch noch gar nicht in ihre Überlegung einbezogen haben, ist die Umwandlung in hybride Formen.

Damit ist jedoch keine Notlösung im Stil einer klassischen Videokonferenz gemeint, sondern ein spannendes  Seminar,  das es dank moderner Technik und geschickter Dramaturgie schafft, Teilnehmer*innen vor Ort als auch gleichzeitig daheim zu fesseln. Fast schon ein Garant für die Aufmerksamkeit der Teilnehmer*innen ist Interaktion. Die Teilnehmenden benötigen deshalb viele Möglichkeiten, sich selbst während der Veranstaltung aktiv einzubringen. Es gibt bereits eine Vielzahl an digitalen Tools, die es auch bei großen Gruppen ermöglichen, die Teilnehmer*innen individuell zu aktivieren. Die Herausforderung besteht darin, die Teilnehmer*innen onsite mit den Teilnehmer*innen online so geschickt zu verbinden, dass ein gemeinsames Seminarerlebnis entsteht.

Tom Ritschel erklärt die Grundlagen von Online-Interaktion, wie man durch hybride Veranstaltungen Abwechslung ins Spiel bringt, welche Formate denkbar sind und welche Methoden und Tools notwendig sind, damit das hybride Seminar erfolgreich durchgeführt werden kann.

Tom Ritschel ist Lernender, Erwachsenenbildner, Trainer, Coach und Prozessbegleiter für Lehrende, Selbstständigen und Unternehmen.

Termin:
05.10.2021 (Dienstag)

Uhrzeit:
18:00 – 20:00 Uhr

Ort:
online

>>Online-Anmeldung<<


Es ist das erste DOKtreff nach der Sommerpause! In den 60 Minuten des Online-Seminars werden jeweils drei konkrete Ideen, Projekte oder Aktionen präsentiert.

Diesmal wird der WDR-Live Reporter Marius Reichert von seinen Eindrücken aus dem Flutgebiet und über seine ehrenamtliche Mitarbeit beim AHRTALRADIO berichten. Danach wird Dominik Skiba den Hackerangriff auf den OK4 beleuchten und abschließend werden Victoria Kretzler, Anton Kramer und Max Idler erklären, wie sie in das neue FSJ gestartet sind und wie der erste TV-Bericht „Vertreibung aus dem Paradies“ entstanden ist.

>>Online-Anmeldung<<

Programm:

17:15 – 17:30 Uhr: Techniktest

17:30 Uhr: Begrüßung (Ronald Senft | BZBM)

17:35 – 17:45 Uhr: Die Flutkatastrophe und das AHRTALRADIO
Marius Reichert | Moderator, Reporter, Live-Reporter WDR

17:50 – 18:00 Uhr: IT-Angriff auf die Sendetechnik von OK4
Dominik Skiba | OK4 – Adenau

18:05 – 18:15 Uhr: Vertreibung aus dem Paradies
Victoria Kretzler | FSK rheinlOKal Speyer
Anton Kramer | FSJ OK Weinstraße – Studio Landau
Max Idler | FSJ rheinlOKal Worms


Neben den Allroundern unter den Wahlhilfetools zur Bundestagswahl 2021 haben verschiedene Organisationen zu dieser Bundestagswahl auch themenspezifische „Wahl-O-Maten“ entwickelt.

 

 

1. Sie haben sich noch nicht ganz entschieden, wen Sie am Sonntag wählen wollen? Eine Orientierung zu netzpolitischen Themen bietet der Digital-O-Mat.

Digital-O-Mat

2. Wie soll es mit der Gleichberechtigung weitergehen? Der Parteiencheck „Wahltraut“ widmet sich besonders den Rechten von LGBTQIA+, Anti-Rassismus und Inklusion.

Wahltraut (#stattblumen)

3. Wie steht es mit der Agrarpolitik? Das Landwirtschaftsmagazin agrarheute hilft mit seinem „agrar-O-Mat“ all jenen, die sich besonders für agrarpolitische Positionen interessieren.

agrar-O-Mat (agrarheute)

4. Was sagen die Parteien zum Klima? Eine Reihe gemeinnütziger Organisationen haben den „Klimawahlcheck“ ins Leben gerufen. Für alle, denen die Umwelt am Herzen liegt.

Klimawahlcheck (Klima-Allianz Deutschland, GermanZero, NABU)

5. Soziale Politik für mich? Der „Sozial-O-Mat“ stellt die Positionen der Parteien zu Arbeit, Gesundheit, Familie und Kinder sowie Migration in den Vordergrund.

Sozial-O-Mat (Diakonie)


Mit einem zweitägigen Intensivtraining in der Medienanstalt Rheinland-Pfalz startet diese Woche das Einführungsseminar für alle Freiwilligen in den Offenen Kanälen (OKs). In den kommenden zwei Wochen werden die Freiwilligen in Präsenz- und Online-Kursen fit gemacht für die Videoarbeit in den OKs. Das Kennenlernen und Ausprobieren vom Kamera- und Mikrofon-Technik stand im Mittelpunkt des Seminars unter der Leitung von Mediengestalterin Judy Axmann (Mitglied im Vorstand von naheTV | Studio Idar-Oberstein und OK:TV Mainz) und Lukas Herzog, beruflich wissenschaftlicher Mitarbeiter und technischer Referent im Journalistischen Seminar der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und im Ehrenamt tätig als Vorsitzender von naheTV | Studio Idar-Oberstein und Vorstandsmitglied bei OK:TV Mainz als Studioleiter und Beauftragter für CampusTV. Das Bildungszentrum BürgerMedien ist für die Organisation und Verwaltung der FSJ-Stellen verantwortlich.

Der Direktor der Medienanstalt, Dr. Marc Jan Eumann begrüßte den neuen Jahrgang am Montagmorgen und zeigte die Themen und Arbeitsfelder der Medienanstalt Rheinland Pfalz auf. Er lud die Freiwilligen ein, sich als wichtigen Teil der Medienanstalt zu sehen und sich untereinander zu vernetzen.
Einführungsseminar für die Freiwilligen in den Offenen Kanälen

Einführung in Kamera-Technik

Neben Vorträgen über die Regeln gelungener Bildgestaltung und Tipps für Interviews stand Praxisarbeit auf dem Programm. In Gruppen wurden Einstellungen an Kameras erprobt und Interviews geführt. Am zweiten Tag des Crashkurses ging es um redaktionelle Arbeit: Recherche, Drehplanung und Schreibe eines Treatments. Am Nachmittag folgten Workshops in Kleingruppen zu den Themen Mikrofonierung und Lichtgestaltung.

In der kommenden Woche produzieren die Freiwilligen nun ihre ersten Beiträge für die OKs, flankiert von gemeinsamen Videokonferenzen mit Inputs zu den Themen Montage, Einstellung für Schnitt und Export sowie Lautheitsmessung. Am Freitag, den 24.09.2021 werden die fertigen Beiträge präsentiert und anschließend in den OKs ausgestrahlt.

Zum neuen Jahrgang zählen 14 junge Menschen, die ein Freiwillige Soziales Jahr absolvieren, drei Personen, die ein Freiwilliges Ökologisches Jahr erleben, eine Absolventin des Bundesfreiwilligendienstes, eine neue Auszubildende aus dem OK Speyer sowie zwei Praktikant*innen von m+b.com. Am Seminar nahmen zum Schutz vor Corona-Infektionen nur geimpfte, getestete oder genesene Personen teil.

Bildergalerie zum Einführungsseminar auf Facebook

Auf dem Gruppenfoto sind zu sehen:

vl.n.r, 1. Reihe: Judy Axmann (Seminarleitung), Anna-Maria Piel (FÖJ, OK Ludwigshafen), Jasmine Peter (Sportbund Rheinhessen, OK:TV Mainz), Saskia Schleyer (FSJ, Stiftung MKFS), Marlene Baumung (Kath. Erwachsenenbildung, OK:TV Mainz), Victoria Kretzler (OK Speyer), Anastasia Stephan (FSJ, OK:TV Mainz), Dr. Marc Jan Eumann (Direktor der Medienanstalt Rheinland-Pfalz), Florian Stibitz (FSJ, naheTV), Hanna Neuhaus (Auzubildende, OK Speyer), Elisabeth Behle (FSJ, OK54 Bürgerrundfunk)

vl.n.r, 2. Reihe: Lukas Herzog (Seminarleitung), Lucy Hoen (Koblenz – OK4), Hannah Käser (FSJ, OK:TV Mainz, Trägerverein), Theresa Häcker (Johannes-Gutenberg-Uni Mainz, OK:TV Mainz), Lara Gerstenschläger (FÖJ Nationalpark Hunsrück-Hochwald, Wasserwissenswerk), Yannick Hammann (FÖJ Nationalpark Hunsrück-Hochwald & naheTV Studio Idar-Oberstein), Maximilian Idler (FSJ, OK Worms), Anton Kramer (FSJ, OK Weinstraße), Helen Mathes (Praktikantin m+b.com), Luisa Zoermer (Praktikantin m+b.com), Jeanne Pasewald (Bundesfreiwilligendienst, OK Kaiserslautern), Konstantin Zierbart (FSJ, OK Kaiserslautern)


Nach der Flut standen wir vor Trümmern, Schlamm und vielen Fragen, wie es wohl weiter gehen soll und kann (siehe BZBM-News vom 03.08.2021).

Unser Schriftführer und langjähriger Filmwerkstättler Michael hatte die Idee sein berufliches Netzwerk in Köln zu aktivieren und fragte, ob der ein oder andere eventuell ungenutzte PC-Bildschirme, Tische oder Kameras habe. Es kam viel Feedback und schnell kam die Frage auf „Hey, Kameras oder Möbel habe ich leider nicht, aber kann man euch auch finanziell unterstützen?“. Und so nahm alles seinen Lauf. Der BRF wurde auf uns aufmerksam, fragte ein Interview an und die Anfrage erreichte schnell Ostbelgien.

Das Medienzentrum aktivierte sein Netzwerk, zahlreiche Privatpersonen boten Tische, Stühle, Bildschirme und Büromaterial an und schnell kam ein beachtliche Menge an Sachspenden zusammen, die der Filmwerkstatt helfen wird, schnell wieder auf die Beine zu kommen.

Besonderer Dank geht an das Medienzentrum der DG in zweierlei Hinsicht: Zum einen für die Koordination und Kontaktaufnahme mit ihren Partnern der Medienanstalt Rheinland-Pfalz, von denen wir hochwertiges technisches Equipment, Kameras, Bildschirme, Monitorboxen und Lampen gestiftet bekommen haben und zum anderen für die unkomplizierte Hilfe in Sachen Räumlichkeiten. So war es möglich die Filmwerkstatt pünktlich zum Schulstart in den Räumen der Medienwerkstatt des Medienzentrums und mit neuem Equipment ausgestattet, starten zu lassen.

Weiter kam durch Geldspenden ein vierstelliger Geldbatrag zusammen, mit dem wir die ersten Schnitt-PCs für die Kinder und Jugendlichen finanzieren konnten.

Wir möchten uns in dem Sinne ganz herzlich bei allen Beteiligten an dieser Solidaritätswelle bedanken! Bei jeder Person die in Form von Sach- oder Geldspenden geholfen hat, bei Kollegen von Warner Bos. TV Deutschland, bei jeder helfenden Hand bei den Aufräumarbeiten, bei Rita, Peter und Thomas vom Medienzentrum, bei Christian Köllmer und Herrn Dr. Marc Jan Eumann von der Medienanstalt Rheinland-Pfalz, bei Lena Orban vom BRF, sowie bei unseren Mitgliedern, die zum Start zahlreich erschienen sind und uns zeigen: die Zeit, die wir in die Filmwerkstatt investieren, lohnt sich! Danke!

Weiter geht es bis auf weiteres im Medienzentrum, neue Räumlichkeiten konkretisieren sich bereits und wir hoffen, dass wir im Laufe der nächsten Monate eine „neue“ Normalität wiederherstellen können.

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Der OK-Tag 2021 findet am 9. Oktober 2021 in Speyer statt. Damit der OK-Tag unter den gegebenen  Rahmenbedingungen besser geplant werden kann, ist eine Online-Anmeldung – wie Sie es aus den Vorjahren kennen – leider nicht möglich. Die Vertreter*innen der Offenen Kanäle werden von der Medienanstalt Rheinland-Pfalz persönlich angeschrieben.

Die Veranstaltung wird außerdem live übertragen und kann bequem von zuhause aus verfolgt werden. Die Gewinnerbeiträge aus dem Bürgermedienpreis inklusive Online-Voting (Publikumspreis) werden dann im Rahmen der Veranstaltung bekannt gegeben.

Das Online-Voting zum diesjährigen Publikumspreis ist bereits gestartet. Bis zum 30. September kann hier abgestimmt und mitgefiebert werden. Wir hoffen, dass die Produzent*innen für die jeweiligen Nominierungen viele Unterstützer*innen gewinnen können und das Team vom BZBM drückt allen schon heute die Daumen!

Weitere Informationen zur Veranstaltung folgen in den nächsten Tagen!


Radio Ginseng aus Grünheide gewinnt Ideenwettbewerb des Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer „MACHEN!2021“ – Kooperation mit Radio free FM aus Ulm

Große Auszeichnung für das Team des Internetradios Radio Ginseng aus Grünheide (Brandenburg): Der Verein Radio Ginseng e.V. hat den Ideenwettbewerb „MACHEN!2021“ gewonnen. Der Wettbewerb wurde ausgeschrieben vom Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Marco Wanderwitz. Radio Ginseng gewann den 1. Preis in der Kategorie „Ost-West-Partnerschaften – Gemeinsamkeiten entdecken“. Ziel des Wettbewerbs ist es, das vielfältige Engagement in den neuen Bundesländern sichtbarer zu machen, zu würdigen und die Umsetzung gemeinwohlorientierter Projekte zu unterstützen.

Eine unabhängige Jury hatte das eingereichte Konzept von Radio Ginseng „Kooperation WOST – Eine ost-westliche Radiopartnerschaft“ als preiswürdig eingestuft. Das Konzept wird in Kooperation gemeinsam mit dem freien Bürgerradio „Radio free FM“ aus Ulm (Baden-Württemberg) realisiert. Zwischen beiden nichtkommerziellen Radiosendern besteht bereits eine Zusammenarbeit.

30 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung wollen Radio Ginseng und Radio free FM mit ihrem Projekt „Kooperation WOST“ gegenseitiges Verständnis fördern. Das Projekt umfasst neben dem weiteren persönlichen Austausch über Lebensläufe in verschiedenen gesellschaftlichen Systemen vor allem die gemeinsame Gestaltung einer Programmserie. Dazu gehören Beschreibungen der Lebenswege vor allem der Generation 60 plus in Ost und West.

Dr. Ulrich Burow, Vorsitzender des Vereins Radio Ginseng: „Wir freuen uns riesig über diese Auszeichnung. Es ist großartig, dass unser Projekt eine solche Anerkennung erfährt. Gemeinsam mit Radio free FM aus Ulm wollen wir Geschichten von Menschen erzählen und wie sich deren Leben mit der deutschen Einheit verändert hat. Wir wollen über das Gemeinsame und das Unterschiedliche berichten und damit den Weg für ein besseres Verständnis ebnen.“

Timo Freudenreich, Geschäftsführer von Radio free FM: „Da wir die Entstehung von Radio Ginseng durch unsere langjährigen Radio-Erfahrungen begleiten konnten, ist jetzt das gemeinsame Projekt das i-Tüpfelchen auf einer hoffentlich langanhaltenden Radiofreundschaft. Mir ist es wichtig, gegenseitige Vorurteile zwischen Ost und West abzubau-en und vor allem voneinander zu lernen.“

Die Preisträger:innen von „MACHEN!2021“ der jeweiligen Wettbewerbskategorien werden in kurzen Videoclips porträtiert. Diese werden auf der Webseite des Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer abrufbar sein. Ende September werden alle Preisträger:innen mit ihren Projektideen in der Wettbewerbs-broschüre „MACHEN!2021“ vorgestellt.
Für Fragen stehen Ihnen von Radio Ginseng Herr Dr. Ulrich Burow unter info@radioginseng.de und von Radio free FM Herr Dominic Köstler, 0731 – 9386284 (bis Mitte September vertreten durch Timo Freudenreich) zur Verfügung.

Über Radio Ginseng:
Der Name Radio Ginseng weist bereits darauf hin, von und für wen das Programm gemacht wird: vor allem von und für lebenserfahrene Menschen der Generation 60+. Gleichzeitig wollen wir auch jüngere Menschen ansprechen und Radio Ginseng zu einem intergenerativen Radio entwickeln. Nach einer zweijährigen Vorbereitungsphase ging es Ende März 2021 auf Sendung. Das Programm ist im Internet zu hören – mit der Musik der Zielgruppe, mit Sendungen über interessante Persönlichkeiten bis hin zu Servicebeiträgen. Die ehrenamtlichen Macher:innen sind keine Radio-Profis, aber mit großem Enthusiasmus dabei.

Über Radio free FM:
Bereits seit 1995 sendet Radio free FM auf 102,6 MHz live und jeden Tag. Von Beginn an finanziert sich der Radiosender durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und einer Sockelförderung der Landesmedienanstalt. Knapp 400 Unterstützer zählt Radio free FM bisher, inklusive circa 140 ehrenamtlichen Redakteure. Heute kann sich das Team über zahlreiche Medienpreise und Förderungen freuen. Interessant ist, dass jeder die Chance hat, Teil des Teams zu werden oder gar eine ganz eigene Sendung zu betreuen. Die Themen erstrecken sich über eine große Bandbreite: von Umweltschutz über Menschenrechte bis hin zu Einwanderung. Sogar Kinder ab dem sechsten Lebensjahr erhalten eine Stimme im Radio und setzen sich somit schon früh mit medienbezogenen Themen auseinander.