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QVIS I

Am 4. Mai feierte die Trierer Filmproduktion „QVIS I“ (gesprochen Kju-wiss Eins) im Broadway Filmtheater Trier Premiere.

Der 51-minütige Film aus dem Mystery-Genre wurde von Atris Film, einem Netzwerk aus jungen Medienschaffenden ehrenamtlich in Kooperation mit dem OK54 Bürgerrundfunk produziert.

„QVIS I“-Filmplakat

Der ausgefallene Stil des Films verbindet die Trierer Antike mit moderner Technologie und konnte durchweg überzeugen, wie an der positiven Resonanz seitens der Besucher zu erkennen war.

„QVIS I“ handelt von der 18 jährigen Mia (Anna Weber), die durch Zufall auf ein Skizzenbuch stößt, welches sie zu mystischen Orten führt. Dort erfährt und durchlebt sie die Geschichte von Vera (Iwona Wyzgol), eine Geschichte von alten Mythen, von moderner Technologie und von Flucht und Vergessen.

Bereits 2017 legten die Autoren des Films, Maximilian und Marius Wiege, den Grundstein für „QVIS I“. Zusammen mit dem OK54 begannen im Frühjahr 2018 die Vorbereitungen, Beata Wyzgol übernahm im Rahmen ihrer Ausbildung zur Mediengestalterin Bild und Ton beim OK54 die Kameraarbeit. Johannes Schreiner wurde durch sein Praktikum beim OK54 ebenfalls auf die Produzenten Maximilian und Marius Wiege aufmerksam und unterstützte sie tatkräftig. Die Dreharbeiten fanden im Sommer 2018 statt, insgesamt halfen rund 60 Leute dabei, das Projekt zu realisieren.

„QVIS I“-Team bei der Premiere im Broadway Filmtheater Trier

Der Film zeigt geschichtsträchtige Orte aus Trier und Umgebung, beispielsweise das Amphitheater Trier, die Römische Villa Urbana Longuich oder die Tempelanlagen in Tawern und thematisiert Aspekte aus der römischen Mythologie. Daneben wurde unter anderem auch in der Universitätsbibliothek Trier sowie in der Europäischen Kunstakademie Trier gedreht.

Angesichts der Umstände, dass es sich um eine ehrenamtliche No-Budget-Produktion handelt, kann „QVIS I“ sich technisch und gestalterisch durchaus behaupten. Der Film glänzt durch die grazile Kameraführung von Beata Wyzgol, die den Zuschauer durch die vielschichtige Geschichte leitet. Die visuellen Effekte stammen von Henry Marx und zeichnen sich durch ihre intelligente Simplizität aus, sodass sie dem Zuschauer nicht als künstlich hinzugefügt auffallen. Der Soundtrack stammt vom Musikproduzenten CYYO und ist eng mit den Themen der Geschichte verknüpft, und somit ebenso vielschichtig.

Weitere Informationen zum Film finden Sie auch auf IMDB:

https://www.imdb.com/title/tt10200930/

Zur Website des Produktionsteams:

https://atrisfilm.com/